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Möbel richtig auswählen

Esstische aus Massivholz

Ein Esstisch aus Massivholz und frische natürliche Küche – Ein Paar, das gut zusammen passt! Wenn Essen für Sie mehr ist, als nur irgendwie satt zu werden, wenn Sie frische Mahlzeiten im Kreise Ihrer Freunde und Familie genießen wollen und dabei an einem Tisch sitzen wollen, der Treffpunkt und Zentrum Ihres Haus sein soll, dann ist ein Esstisch aus Massivholz genau richtig für Sie. Und ganz automatisch wird der Esstisch bald zu dem Platz in der Wohnung werden, an dem man gern zum Klönen sitzen bleibt oder auch einen Spieleabend verbringt. Finden Sie eine große Auswahl an Esstischen auf unserer Seite.

Esstische gibt es in so ziemlich allen denkbaren Farben, Formen und Größen, ganz nach individuellem Geschmack und persönlichen Bedürfnissen. Auch die Bandbreite der verwendeten Materialien ist Legion. Am natürlichsten aber ist ein Esstisch aus Massivholz und passt daher ganz hervorragend zu den für die Mahlzeiten verwendeten frischen und natürlichen Lebensmitteln. Dazu schaffen Esstische aus Massivholz eine Behaglichkeit, die von keinem anderen Material zu toppen ist – hier bleibt man gerne sitzen. Wie sie Ihren Holztisch reinigen und pflegen erfahren Sie hier.

Der Esstisch – Das vielseitigste Möbel der Wohnung

Esstische sind vielseitig verwendbar und werden gern „zweckentfremdet“ zum Hausarbeiten machen, als Heimbüro, fürs Hobby, als Arbeitstisch für kleine Meetings im privaten Ambiente und viele andere Zwecke.

Esstische können also vielseitig genutzt werden, nicht nur als perfekt gedeckte Tafel. Ist der Esstisch ausziehbar, bietet er Platz für gesellige Runden, man kann Spiele auf ihm spielen, basteln, lesen, Brief schreiben und vieles andere mehr.

Goldene Regel
Man sollte sich daher vor der Kaufentscheidung Gedanken machen, welche Einsatzbereiche für die eigene Familie wichtig sind, damit das Material der Beanspruchung auch standhalten kann. Mit einem Massivholztisch sind Sie da immer auf der sicheren Seite. Es gibt sie in vielen Stielrichtungen, Farben und Holzarten.

Massivholztische für den Essbereich gibt es heute nicht nur in rustikaler Ausführung, in dunklen Holzarten oder im Landhausstil. Glatte Flächen, schnörkellose Formen und geradliniges bis puristisches Design passen in nahezu jedes Wohnzimmer. Auch bei der Wahl der Stühle ist man bei diesem Designstil sehr offen. Ob Sie nun ganz schlichte Stühle wählen oder Polsterstühle, Stühle mit Armlehnen oder ohne. Massivholztische lassen sich in ihrer Vielseitigkeit – es gibt sie oft in vielen Größen, Formen, Farben und Holzarten – perfekt in den bestehenden Einrichtungsstil integrieren.

Wo soll der Esstisch stehen?

Das klassische Esszimmer wird seltener. Nicht jeder möchte heute vom restlichen Geschehen in der Wohnung getrennt sein, oft auch steht auch der Raum für ein separates Esszimmer einfach nicht zur Verfügung. So stehen heute viele Esstische im Wohnzimmer, immer mehr davon in der Nähe einer offenen Küche. Auf diese Art ist man mit dem Geschehen in der Küche verbunden, kocht oft sogar zusammen.

Doch wo der Esstisch bei Ihnen auch steht: In jedem Fall wird er als eines der Möbel, die verhältnismäßig viel Fläche benötigt, auch relativ dominant wirken. Da sollte man sich vorher genau überlegen wie und wo der Esstisch platziert wird. Genauso wichtig ist die Anpassung an die übrigen Möbel. Kontrastierend oder in der gleichen Holzart und Farbe? Die Antwort ist Geschmackssache. Doch bedenken Sie, dass ein großer Tisch der stilistisch oder farblich einen bewussten Kontrapunkt zur übrigen Einrichtung bildet, möglichst viel freie Fläche um sich haben sollte, um auch entsprechend zu wirken.

Im separaten Esszimmer gilt Ähnliches, denn meist finden sich hier praktische Sideboards, Highboards oder Anrichten, die sich meist auch gut als zusätzliche Ablage bei einem großen Essen gut eignen. Ist das Zimmer nicht allzu viel größer als die Essgruppe mit einer dazu gerechneten großzügigen Verkehrsfläche drum herum, sind zurückhaltende Farben und eine Integration in den bestehenden Stil ratsam.

Welche Form soll der Esstisch haben?

Esstische gibt es quadratisch, rechteckig, oval und rund. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Doch bevor der Familienstreit der verschiedenen Geschmäcker ausbricht: Alle Tischformen haben tatsächlich unterschiedliche Stärken:

  • Quadratische Tische sind ideal für den kleinen Haushalt und platzsparend.
  • Rechteckige Tische nutzen auch Ecken und Nischen und können im Alltag mit einer Schmalseite an der Wand oder vor dem Fenster stehen.
  • Ovale Tische sind nicht einfach eine Kompromisslösung zwischen rund und eckig. An Ihnen finden besonders viel Personen Platz.
  • Runde Tische fördern die Kommunikation und Geselligkeit, hier muss sich niemand weit vorbeugen und laut reden, um mit jemandem am anderen Tischende zu reden.

Auf die Größe kommt es an

Zunächst sollte man sich darüber klar werden, wie viele Menschen sich im Alltag an diesem Tisch versammeln sollen. Muss der Tisch in einem kleineren Wohnzimmer untergebracht werden, empfehlen sich ausziehbare oder ausklappbare Tische, dann findet auch lieber Besuch daran Platz.

Goldene Regel
Auch im größeren Zimmer sollte man darauf achten, dass ein großer, dominanter Esstisch den Raum nicht förmlich erschlägt. Im Zweifelsfall bestimmt der vorhandene Platz die Tischgröße, und nicht umgekehrt.

Für Ihre Planungen sollten diese Hilfsgrößen mit einkalkuliert werden: Rechnen Sie zur Tischgröße an jeder Seite mindestens einen Meter dazu, dann haben Sie und Ihre Gäste bei einem durchschnittlich großen Stuhl noch genug Platz zum Aufstehen. Um bequem um den voll besetzten Tisch herumgehen zu können – zum Beispiel zum Servieren und Einschenken – sollten Sie noch einmal mindestens 50 cm an allen Seiten dazugeben. Mehr dazu in unserem Ratgeber Esstischgröße.

Auch bei der Auswahl von zum Esstisch passenden Stühlen sollte man darauf achten, dass sie in etwa eine Mindestsitzhöhe von 46 cm haben, dann kommen sie dem Idealabstand von Sitzhöhe zu Tischplattenhöhe von etwa 30 cm nahe. Je nach gewähltem Tisch liegt dessen Höhe nämlich meist zwischen 74 und 78 cm. Falls Sie Stühle mit Armlehnen wählen, achten Sie auf deren Armlehnenhöhe. Passen die Armlehnen unter die Tischplatte? Wenn nicht, nimmt der Tisch im Alltag mehr Fläche ein.

Massivholzbetten – der Mittelpunkt des Schlafzimmers

Das Bett ist der Mittelpunkt des Schlafzimmers und der Ort zum Träumen, zum Kuscheln und zur Erholung. Da ist es wichtig, dass dieses Bett, in dem man zudem mehr Zeit des Lebens verbringt als irgendwo sonst, nicht auch noch von Schadstoffen belastet ist.

Mit Betten aus qualitativ hochwertigem europäischem Massivholz sind Sie da auf der sicheren Seite – keine Chemie, keine Pestizide. Sie schlafen ungestört und tief, Sie wachen erholt auf und sind voller Energie und fit für den neuen Tag. Finden Sie eine große Auswahl an Massivholzbetten auf unserer Seite.

Klassisches Bettenmaterial Massivholz

Massivholz ist ein einzigartiges Material, denn es ist aus massiven Holzteilen nur einer Baumart gefertigt. Sie sind in der hochwertigsten Herstellungsvariante umweltschonend paketverleimt – natürlich mit Leimarten, die keine Lösungsmittel erhalten. Aus dem Massivholz wird dann in ganz viel Handarbeit Ihr neues Massivholzbett gefertigt.

Da kein Baum dem anderen vollkommen gleicht ist das Massivholz eines Bettes dem anderen niemals ganz gleich. Das macht Ihr neues Massivholzbett zu einem Unikat.

Die meisten Massivholzbetten sind mit umweltfreundlichen Wachsen und Naturölen umweltschonend veredelt. Diese Betten stoßen dann auch keine Schadstoffe aus, die das Raumklima belasten könnten. Ganz besonders Allergiker können mit Massivholzbetten aufatmen. Ganz nebenbei wirkt ein Massivholzbett wie ein Baum mitten im Schlafzimmer: Es reguliert nämlich die Raumfeuchtigkeit.

Vorteil von Massivholzbetten
Sie ziehen öfter um? Dann ist ein Massivholzbett ideal, selbst wenn es schwerer ist, als ein Bett aus MDF- oder Spanplatten. Massivholzbetten können nämlich ohne weiteres mehrmals auf- und abgebaut werden, da alle Verbindungen in Holz besonders gut halten. Massivholzbetten sind also langlebiger, robuster und absolut umzugsfreundlich.

Schlafzimmereinrichtung mit Massivholzbetten

Gerade Schlafzimmer sollten ruhig und harmonisch gestaltet werden, ein Möbelsammelsurium nach dem Motto alles was sonst nirgends in der Wohnung Platz hat verschwindet im Schlafzimmer, ist dem guten und erholsamen Schlaf nicht eben zuträglich. Stellen Sie Ihre Wohnzimmer also nicht mit Möbeln aller Art zu, sondern schaffen Sie klare Strukturen und ruhige Flächen, sorgen Sie für genügend Freiraum – Ihr Schlaf wird es Ihnen danken. Selbst wenn Ihr Bett das einzige Massivholzmöbel im Raum sein sollte, wird es sich gut in eine farblich passende Umgebung integrieren, sorgen Sie nur dafür, dass die Umgebung zwar kontrastiert, aber möglichst einheitliche Flächen hat. Lassen Sie den vielen Kleinkram und diverse Kleinmöbel lieber hinter zwischen Decke und Boden angebrachten Schiebtüren verschwinden. Sie werden sehen: Das wirkt Wunder.

Das Bett ist Mittelpunkt eines jeden Schlafzimmers, denn es beansprucht die größte Fläche des Raums. Geben Sie ihm also Raum und einen schönen Auftritt in harmonischer Umgebung. Planen Sie ohnehin eine Massivholmöblierung Ihres Schlafzimmers, sorgen Sie für genügend Freiraum. Haben Sie nur wenig Raum zur Verfügung, wählen Sie Massivholzmöbel im puristischen Design und ein filigranes Bett. Sie werden überrascht sein, wie zierlich manche Massivholzbetten aussehen. Ansonsten lassen Sie Ihren Wohnideen freie Hand.

Massivholzbetten und Raumklima

Wie Sie Ihr Schlafzimmer einrichten, hat großen Einfluss auf die Qualität Ihres Schlafs. Nachweislich beeinflussen natürliche Materialien den Schlaf positiv. Massivholzbetten bestehen aus solchen natürlichen Materialien. Ihre Oberfläche ist zuweilen mit lösungsmittelfreien Lacken oberflächenbehandelt, das Verfahren kommt meist bei gebeizten Hölzern zur Anwendung. Auch auf biologischer Basis hergestellte Hartwachse kommen bei gebeizten Hölzern zum Einsatz.

Weit überwiegend aber sind Massivholzbettenmit Naturölen oberflächenveredelt. Hierbei behält das Holz seine Offenporigkeit. Das betont nicht nur die schöne Maserung, sondern erhält die Fähigkeit des Holzes zur Feuchtigkeitsregulierung. Das bedeutet, Massivholzbetten können in den feuchten Sommermonaten Feuchtigkeit aufnehmen und in den trockenen Wintermonaten Feuchtigkeit abgeben. Die Ölung kann alle paar Jahre selbst aufgefrischt werden.

Auch Allergiker, die selbst auf Hartwachse und Naturöle allergisch reagieren, müssen nicht verzweifeln. Die meisten Hersteller liefern Ihre Massivholzbetten auf Sonderwunsch auch unbehandelt. Nur gebeizte Hölzer sollten besser eine Oberflächenveredelung erhalten. Im Zweifelsfall sollten also Allergiker besser nicht gebeizte Holzarten wählen.

Den richtigen Couchtisch auswählen

Was wäre das tollste Sofa zum Chillen ohne einen Couchtisch? Wo bliebe man mit allem, was einen Fernsehabend angenehm macht, wohin mit Kaffee oder Tee, Snacks und Chips, Zeitung oder Buch und erst mit der Fernbedienung? Finden Sie eine große Auswahl an Couchtischen auf unserer Seite.

Eine Ablage muss also her, ein Couchtisch erst macht das Chillen so richtig rund, denn alles, was man braucht ist griffbereit. Eine Kaffeerunde bei der Lieblingstelnovela geht ohne ihn genauso wenig, wie ein Treffen mit Freunden zur Fußballübertragung.

Die Vielfalt der Couchtische

Kaum ein Möbel kennt so viele Varianten wie der Couchtisch und zu kaum einem Möbel gibt es so viele unterschiedliche Ansichten. Es gibt große Couchtische, die rechteckig, quadratisch, rund oder oval sind. Sie sind auch für Kaffeerunden, zum Essen von Snacks und zum Spielen geeignet. Besonders, wenn sich die Tischfläche anheben lässt, können Sie sogar einen Esstisch ersetzen. Kleinere Couchtische sind meist quadratisch oder rund. Um dennoch genügend Ablagefläche zu haben, sollte man die Anschaffung eines Tisches erwägen, der unter der Tischplatte noch eine weitere Ablagefläche oder eine Schublade hat. Wer es ganz minimalistisch mag, wählt einen zum Sofa passenden Polsterhocker mit Tablett, kleine Satztische, oder individuell zu platzierende und rasch umstellbare Beistelltische.

Materialien von Couchtischen

Nicht von ungefähr gibt es einige Material-Varianten für Couchtische, die besonders häufig gewählt werden.

Tipp
Couchtische aus Massivholz bestens zu einer Einrichtung mit Massivholzmöbeln. Generell ist Holz ein beliebtes Material für Couchtische, egal ob in traditioneller Form, in neuer, reduzierter Formensprache und eher designorientiert, im Naturfarbton oder in Weiß.

Ein Couchtisch aus Metall wirkt edel, besonders, wenn es sich um kleinere Flächen handelt. Daher werden Sie meist als locker zu gruppierende und sehr mobile Beistelltische ausgeführt. Ein Couchtisch aus Glas wirkt – egal in welcher Größe – sehr transparent. Er lässt das Wohnzimmer größer erscheinen und bringt Frische in den Raum. Es gibt Couchtische aus Glas in den verschiedensten Formen und Größen, auch auf Rollen und mit einer zweiten Ablagefläche unter der Tischplatte.

Tipps für die Wahl von Couchtischen

Was für eine Art Couchtisch darf es denn nun sein? Da sind Sie also ganz frei, nur einige Tipps sollten Sie für ein stimmiges Ergebnis beherzigen:Sie möchten gern das maximale Platzangebot an Ablagefläche, aber viel freie Fläche soll das Zimmer großzügig erscheinen lassen? Dann wäre vielleicht ein Glastisch das Möbel der Wahl. Mit seiner Transparenz wirkt er fast wie nicht vorhanden und sehr leicht.

Finden Sie die richtige Höhe für Ihren Couchtisch. Sie lieben den Lounge-Stil? Dann wählen Sie einen niedrigen Couchtisch, dessen Tischfläche etwa in 30 cm Höhe deutlich unterhalb der Sitzfläche des Sofas liegt. Ansonsten sollte ein Couchtisch nicht höher als die Sofasitzfläche sein. Ausnahme: Wenn sie im Retrostil eingerichtet sind, sollte die Tischfläche im 50er-Jahrestil deutlich höher liegen.

Natürlich können Sie auch Möbel einfach zum Couchtisch umfunktionieren, ob es Rattanhocker sind, Regalwürfel oder eine schöne alte Truhe oder Kiste. Auch ein altes Taufbecken oder eine alte halbierte Tonne mit Glasplatte hat man schon gesehen. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf!

Vitrinen – Sammelstücke in Szene setzen

Vitrinen passen zu jedem Wohnstil, ob modern puristisch oder Landhausstil. Sie dienen dazu das zu präsentieren, woran das Herz der Bewohner besonders hängt. Darauf ist man stolz, das liebt man, das möchte man selbst gern täglich sehen. Und weil man als Bewohner einen gewissen Besitzerstolz hat, so etwas Schönes sein eigen zu nennen, zeigt man es natürlich gern in repräsentativer Umgebung, also in einer Vitrine. Finden Sie eine große Auswahl an Vitrinen auf unserer Seite.

Und weil das Lieblingsstück oder die schönsten Stücke einer Sammlung in einer schönen Vitrine ihren großen Auftritt haben, steigt beim Betrachter die Wertanmutung. Vitrinen sind dabei gleichzeitig praktische Möbel. Einerseits bleibt der Inhalt sichtbar, andererseits wird er staubfrei verwahrt.

Vitrinen – Vielseitig in Form, Stil und Zweck

Vitrinen haben zumindest an einer Seite eine Glastür. Grundsätzlich gibt es einzeln stehende Vitrinen, oder in ein Möbelstück wie ein Highboard, Sideboard oder Regal integrierte Vitrinen. Einzelsteher sind meist rundum verglast, manche haben auch eine undurchsichtige Rückwand. Als Antiquität sind sie Freihsteher und haben meist einen Holzkorpus und eine Glastür. Trendy ist es derzeit auch, puristische Wohnwände mit an der Wand hängenden Vitrinen zu kombinieren. Auch einzeln stehende Vitrinen können frei im Raum stehen, oder an der Wand positioniert werden.

Tipp
Vitrinen schützen schöne Sammlerstücke aller Art, Gläser, Vasen, Geschirr, Skulpturen oder alte Bücher vor Beschädigungen, schädlichen Umwelteinflüssen durch das Raumklima und vor allem vor Staub. Ob Sie nun Sammler sind, oder einfach nur Ihr Lieblingsstück in Szene setzen wollen – Vitrinen sind ideal für diesen Zweck. Es gibt solche Vitrinen in allen nur denkbaren Möbelstilen

Dekoratives Schaumöbel Vitrine

Vitrinen bewahren Wertvolles, Hübsches, Lieblingsstücke oder Sammlungen nicht nur sicher auf, sie sind in Kombination mit dem Inhalt ausgesprochen dekorativ. Sie sind ein wenig Laufsteg für Sammlerstücke, ein wenig große Bühne für Wertvolles und Schaufenster für Dekoratives. Ihre Lieblingsstücke haben eine sorgfältige Dekoration verdient – jeder Liebhaber schöner Stücke wird ohnehin viel Freude daran haben so lange umzudekorieren, bis alles optimal präsentiert ist. Diese Freude bleibt, denn bald wird man neue Ideen haben und auch Einzelstücke immer wieder neu dekorieren oder die ausgewählten Sammlerstücke öfter einmal zu wechseln. Auch die optimale Beleuchtung ist natürlich wichtig, um dem ausgestellten Objekt den großen Auftritt zu ermöglichen. Die meisten Vitrinen sind mit einer eigenen Beleuchtung ausgestattet. Eines sollte man bei Vitrinen bedenken: Unordnung verdecken Vitrinentüren nicht.

Vitrinen und ihre Inhalte gekonnt in Szene gesetzt

Es gibt die unterschiedlichsten Sammlungen, Münzen, Modelltrucks, Porzellan- oder Glasfiguren Modellschiffe, Münzen, ein edles Service, außergewöhnliche Gläser – Sammlungen sind etwas sehr Individuelles. Doch erliegen viele Sammler der Versuchung, alles in der Vitrine zu präsentieren. Überlegen Sie einmal, wie ein Dekorateur in einem entsprechenden Laden eine Schauvitrine oder ein Schaufenster dekoriert. Ähnlich gehen auch Museen vor, auch dort finden Sie in Vitrinen keine nichtssagenden Sammelsurien. Die Zeiten, der reinen Warenstapelei sind längst vorbei. Ein Stück wird präsentiert, oder eine Situation mit passenden Accessoires. Das können Sie auch. Versuchen Sie es einmal mit einigen wenigen Sammelstücken eine Geschichte zu erzählen. Schaffen Sie ein Thema, eine Klammer, die die Sammelstücke zusammenhält. Beispielsweise könnten Sie ihre schönsten Modellautos einer Marke oder Epoche zusammen ausstellen. Wählen Sie für Münzen eine Region, eine Epoche, bei Porzellan so etwas wie Mokkatassen aus Meißen – werden Sie kreativ! Bei Einzelstücken können Sie die Wertigkeit durch das Beiwerk noch unterstreichen. Sie haben eine wunderbare alte Silberkaraffe? Präsentieren Sie das gute Stück auf edlem Samt und lassen Sie es strahlen. Die Ideen werden Ihnen nicht ausgehen.

Wohnwände zusammenstellen

Jeder kennt sie noch, die dunklen und wuchtigen Schrankwand-Monster vergangener Jahrzehnte. Möglichst in Eiche rustikal oder Teak stellten sie viele Wohnzimmer zu und erdrückten sie. Moderne Wohnwände haben damit jedoch nichts zu tun! Finden Sie eine große Auswahl an Wohnwänden auf unserer Seite.

Sie wirken überraschend leicht und vergleichsweise zierlich. Optisch sind sie meist ausgesprochen repräsentative Hingucker. Durch ihre Flexibilität sind sie obendrein überaus flexible Raumwunder mit vielen Extra-Funktionen. Und genau daran erkennen Sie eine gute Wohnwand: wie sie sich wechselnden Bedürfnissen anpassen lässt.

Daraus bestehen Wohnwände

Schrankwände der traditionellen Art waren ein ganzes und meist furchtbar schweres Möbel. Moderne Wohnwände bestehen aus Einzel-Elementen, die locker gruppiert mit ihren geradlinigen Formen und Flächen dennoch ein harmonisches Ganzes ergeben. Mit Wohnwänden können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und Ihre ganz persönliche Wohnwand individuell arrangieren.

Sogar verschiedene Oberflächen können Sie bei vielen Wohnwand-Serien miteinander kombinieren. Schaffen Sie so Kontraste, oder wählen Sie eine einfarbige Wohnwand – ganz nach eigenem Geschmack.

Tipp
Gute Wohnwand-Programme erkennen Sie an den vielen verschiedenen Elementen: offene Regalteile verschiedener Abmessungen, Klappenfächer, Vitrinen, geschlossene Fächer unterschiedlicher Tiefe und als Basiselement das Sideboard.

Flexibler Verwandlungskünstler Wohnwand

Heutige Wohnwände sind modular aufgebaut und haben meist das Sideboard als Zentrum, auf dem beispielsweise der Fernseher steht. Darum herum wird ganz nach eigenem Bedarf Stauraum mit verschiedenen Modulen geschaffen. Wählen Sie ein weiteres Sideboard, wenn Sie viel Platz in geschlossenem Stauraum brauchen, beispielsweise für Geschirr. Sie haben viele Bücher? Dann wählen sie eher Regale als geschlossene Module. Ihre Wohnung hat Dachschrägen? Mit der entsprechenden Positionierung der Module kein Problem. Klassische Hängeschränke bieten nicht nur im Wohnzimmer jede Menge Stauraum. Ändern sich Ihre Lebensumstände, macht eine Wohnwand durch ihr modulares System das problemlos mit, egal ob sie verkleinern, vergrößern oder die Wohnwand nach einem Umzug neu gruppieren wollen, ob eher kompakt, oder doch luftig.

Stauraumwunder Wohnwand

Moderne Wohnwände sind wahre Stauraumwunder. Mit ihrer Flexibilität bilden Sie nicht nur eine klassische Wohnwand, die um den Fernseher gruppiert ist. Mit ihren Einzelelementen kann sie problemlos auch an anderen geeigneten Plätzen des Wohnzimmers jede freie Ecke für zusätzlichen Stauraum nutzen. Durch das abgestimmte einheitliche Design wirkt das Zimmer trotzdem ruhig und elegant. Sideboards, Highboards oder Lowboards, als zentrale Elemente, dazu geschlossene Hängeelemente: sie alle lassen keinen Mangel an Stauraum aufkommen. Ob Regalteile für Bücher, Raum für das Zubehör der Unterhaltungselektronik, als Mediencenter mit Kabelführungen, die den unschönen Kabelsalat verhindern oder gar mit einer Vorrichtung den Flachbildfernseher bei Nichtgebrauch zu versenken. Und wem das immer noch nicht reicht, bringt weitere Elemente der Wohnwand im Flur unter, im Schlafzimmer, oder wo auch immer sich in der Wohnung noch ein Plätzchen findet.

Wohnwände individuell zusammenstellen

Wohnwände, die aus modularen Systemen bestehen, geben Ihnen die Sicherheit, dass alles zusammenpasst. Sie können Ihre Wohnwand aber genauso gut aus Einzelmöbeln oder verschiedenen Systemen zusammenstellen. Voraussetzung ist nur, dass Farben und Oberflächen zusammen passen. Auf diese Art können Sie auch schon vorhandene Möbel beispielsweise um ein neues Sideboard gruppieren. Das Sideboard ist meist das größte Einzelteil der Wohnwand und sollte das Zentrum bilden, um das alles gruppiert wird, also Regale, Vitrinen und Hängeschränke. Die übrigen Möbel können sich dem Sideboard anpassen, oder es kontrastierend umrahmen. Doch sollten dafür Farben und Oberflächen der komplementären Elemente zusammenpassen. Stellen Sie das Standregal für die Bücher neben das Sideboard und auf die andere Seite eine Vitrine, das passt fast immer. Sie sind kreativ? Dann legen Sie los und gruppieren Sie Ihre neue Wohnwand ganz nach Ihrem Geschmack.

Sideboards für jeden Wohnstil

Sideboards gibt es für jeden Wohnstil. Längst Vergangenheit ist das etwas angestaubte Image der Anrichte, wie das Sideboard früher hieß. Heute gibt es Sideboards von klassisch bis stylish, von schnörkellos bis auffällig und extravagant. Dazu ist das Sideboard flexibel und kommt sowohl als Solitär, wie auch als Herzstück einer Wohnwand zur Geltung. Finden Sie eine große Auswahl an Sideboards auf unserer Seite.

Die Renaissance des Sideboards hat auch mit unseren veränderten Lebensgewohnheiten zu tun, die durch moderne Unterhaltungselektronik weniger Stauraum benötigen. Der Ebook-Reader beginnt riesige Bücherwände zu ersetzen, Musikanlagen schrumpfen aufs Miniformat zusammen und die Musiksammlung kommt aus dem Internet, Wände mit Schallplatten- oder CD-Sammlungen werden überflüssig.

Was ist ein Sideboard?

Sideboards sind als halbhohe Schrankmöbel die Nachfolger der Anrichten. Dabei ähneln sie Kommoden, sind aber langgestreckter und weniger mit Schubladen als überwiegend mit Türen und Klappen ausgestattet. Das neue Trendmöbel wurde ob seiner Anpassungsfähigkeit an individuelle Bedürfnisse und vorhandene Möbel wiederentdeckt, und avancierte in seiner heutigen flexiblen Gestalt zum zentralen Möbelstück der Wohnzimmereinrichtung. Dabei ist es egal, ob das Sideboard nun als Einzelstück oder als Mittelpunkt der Wohnwand mit anderen Elementen kombiniert wird. Sideboards sind wahre Stauraumwunder. Es gibt sie neben der Standardausführung auch als niedrige Lowboards und hohe Highboards. Sideboards bieten vor allem als Teil eines ganzen Möbelsystems große Vielseitigkeit mit vielen Kombinationsmöglichkeiten, ob es Regalelemente, High- und Lowboards sind. So entsteht wirklich variables Wohnen, das ständig alle Möglichkeiten der Veränderung offen lässt. Häufig sind die Übergänge fließend, was das Sideboard nicht nur zu einem Hingucker, sondern auch zu einem äußerst variablen Supermöbel macht.

Die Sideboard-Varianten Lowboard, Highboard und Schwebeboard

Das elegante Side- oder Highboard kommt nicht nur als Einzel oder Kombimöbel im Wohnzimmer, sondern auch in Esszimmern gern zum Einsatz. Generell sind Sideboards überall dort gefragt, wo es gilt, viel Geschirr, Besteck, Gläser und Tischwäsche unterzubringen. Die niedrige Variante, das Lowboard ist etwa tischhoch. Sideboard und Lowboard gelten als moderne Varianten der Anrichte, die auch gern im Flur verwendet wird. Lowboards wurden mit dem Einzug der Flachbildfernseher auch als Hifi- und TV-Möbel beliebt. Darauf sind die heutigen Sideboard-Varianten eingerichtet mit ihren Fachbreiten von 45 cm und den Tiefen von 40 cm. Dort passen auch alle Hifi- oder Sat-Receiver und DVD-Player hinein. Ein Schwebeboard wird an der Wand befestigt und kommt ohne Füße aus, was dem Zimmer zu einem leichten und großzügigen Eindruck verhilft. Besonders spektakulär ist der Eindruck, wenn um das Schwebeboard eine ganze Wohnwand arrangiert wird.

Oberflächen und Materialien beim Sideboard

Für Sideboards gilt, was die Materialien betrifft, die Formel alles geht. Die Wahl des Materials und der Oberflächen hängt vom Einsatz ab. Als elegantes Einzelmöbel im Esszimmer haben vor allem die Oberflächen des Sideboards Hingucker-Funktion und auch eine Hochglanzlackfront kann zu einem schlichten Esstisch fantastisch kontrastieren. Wählen Sie heimische Hölzer wie Walnuss, Esche oder Eiche, beachten Sie, dass diese zu Ihren anderen Möbeln passen. Auch im Wohnzimmer kann das Sideboard einen bewussten Kontrapunkt setzen zu den Oberflächen der anderen Möbel.

Je kontrastreicher der Sideboard-Materialmix, desto ruhiger sollte die übrige Einrichtung wirken. Im Trend sind derzeit bei Sideboards Materialkombinationen von Holz und Hochglanzfronten oder Holz und Glas. Interessante Effekte versprechen auch Materialkombinationen wie Lackfronten mit Granit oder lasierte Oberflächen und Marmor. Als Möbelfronten sind oft auch Glastüren zu finden. Ist das Glas jedoch nicht satiniert sondern transparent, bedenken Sie bitte, dass dahinter alles zu sehen ist und die Front dadurch unruhig wirkt. Reservieren Sie transparente Glastüren also für die schönen Dinge, die Sie sonst in eine Vitrine stellen würden.

Mit dem Sideboard einrichten

Mit keinem Möbel können Sie die Raumwirkung eines Zimmers so gezielt steuern, wie mit einem Sideboard. Ein Schwebeboard ohne Füße beispielsweise lässt den Raum größer erscheinen und sorgt für ein Flair von Leichtigkeit. Lange Lowboards oder zwei kurze hintereinander postierte Lowboards verlängern kurze Wände optisch und auch dieser Raum erscheint größer. Die moderne Antwort auf die traditionelle Schrankwand bietet viel Stauraum, ohne die Nachteile der zuweilen erdrückenden Wuchtigkeit. Zudem kommt man mit Sideboards mit weniger Standfläche aus, denn der Stauraum ist optimiert.

Unsere Einrichtungbibel

Das Wohnzimmer einrichten, Ideen und Tipps

Das Wohnzimmer ist der Raum, in dem sich die Familie vor dem Fernseher versammelt, oder an den Abend mit einem guten Buch gemütlich auf dem Sofa verbringt und einfach entspannt, oder Freunde sich zum gemeinsamen Schlemmen am Esstisch einfinden. Wohnzimmer spiegeln auch immer das Lebensgefühl, dem wir uns zugehörig fühlen, unser Stilempfinden und unser Vorlieben wieder. Finden Sie eine große Auswahl an Wohnzimmermöbel auf unserer Seite.

Dabei soll sich hier die ganze Familie wohlfühlen und viele Funktionen müssen unter einen Hut gebracht werden. Das aber ist gar nicht so einfach, vor allem dann, wenn der Raum nicht sehr groß ist. Klobige Schrankwände werden nicht mehr gebraucht, heutige Wohnwände sind sehr variabel und wirken im Gegensatz zu ihren Vorgängern luftig und leicht.

Es gibt ein paar grundlegende Tipps, die das Einrichten des Wohnzimmers einfacher machen und fast immer zur Anwendung kommen können:

Weitere Tipps
  • Wird der Wohnraum zu mehr als einem Zweck genutzt und muss ein Schreibtisch oder die Essecke integriert werden, ist es hilfreich, die einzelnen Bereiche optisch zu trennen. Das geschieht im kleinen Zimmer am einfachsten durch einen Teppich oder einen unterschiedlichen Bodenbelag, auch eine zweite Wandfarbe schafft den Eindruck der Trennung. Auch transparente Raumteiler wie offene Regale sind geeignet.
  • Wer sagt, dass Möbel an der Wand aufgereiht werden müssen? Seien Sie kreativ, stellen Sie einmal das Sideboard mit dem Rücken zum Sofa, bilden Sie bei ausreichend großen Möbeln Inseln im Wohnraum, stellen Sie die Sideboards über Eck und schaffen Sie eine gemütliche Leseoase mit einem passenden Sessel und Beistelltisch.
  • Machen Sie es mit der Deko und den Accessoires wie mit den Möbeln Schärfen Sie Ihren Blick für das Außergewöhnliche und sorgen Sie für Klasse statt Masse. Halten Sie Ausschau nach schönen Dingen, die eine Geschichte erzählen. Ein effektvoll positioniertes und beleuchtetes Stück hat mehr Charakter, als wenn Sie den Halben Dekoladen leer kaufen.

Mittelpunkt Sofa

Vor der Anschaffung eines Sofas sollten einige Fragen geklärt werden:

  • Wie viel Platz haben Sie für das Sofa zur Verfügung?
  • Für wie viel Personen ist es gedacht?
  • Wollen Sie auf dem Sofa eher sitzen, oder liegen?
  • Soll das Sofa eine Schlaffunktion haben und das Gästebett ersetzen?
  • Welche Farbe soll das Sofa haben und welchen Bezug?

Das Sofa oder die Sitzlandschaft sind die wichtigsten Möbel im Wohnzimmer. Also warum nicht das gute Stücke auch in den Zentrum des Raums stellen, weg von der Wand, die dann für Möbel mit Stauraumfunktion reserviert ist. Besonders großzügig wirkt diese Einrichtungsvariante auch bei nicht so großen Räumen, wenn die Regale, Sideboards oder Wohnwände nur halbhoch sind. Auch Ecksofas lassen sich so von der Wand abrücken, auch hier kann mit Sideboards, Regalen oder Beistelltischen ein Rahmen geschaffen werden. Sie werden überrascht sein, wie ihr Sofa plötzlich wie eine Wohlfühlinsel wirkt. Grundsätzlich sollten Sofa oder Sitzgruppe so gestellt werden, dass die dort Sitzendem sich ansehen können. Zwei einzelne Sofas werden deshalb gern einander gegenüber gestellt. Zu bedenken ist dabei aber, dass der Fernseher dann nur an der Längsseite der Sofas positioniert werden kann. Günstiger ist daher eine Anordnung über Eck etwa im rechten Winkel oder ein Ecksofa.

Fernseher richtig platzieren

Moderne flache Fernseher finden heute ihren Platz direkt an der Wand, oder auf einem Sidboard. In seinem Design passt er gut zu geradlinigen, reduzierten und doch eleganten Möbeln. Am besten wird der Fernseher im rechten Winkel oder mit der Rückseite zum Fenster. Betrug der ideale Sofaabstand für einen traditionellen Röhrengeräten die fünffache Höhe des Bildes, beträgt sie bei modernen Flachbildfernseher die dreifache Bildhöhe. Die Höhe zum Fußboden sollte etwa einen Meter betragen.

Kreativ mit Farben umgehen

Nicht unterschätzt werden sollte der Einfluss von Farbe und farbigen Tapeten oder farbigen Wohntextilien. Sie sollten sich also einmal damit befassen und sich die Grundzüge vom Wohnen mit Farben anschauen. Dann schauen Sie sich die Farben an, die in Ihrem Wohnzimmer vorkommen, oder bei der neuen Einrichtung ausgesucht werden. Wenn Sie unsicher sind, besorgen Sie sich Farbtafeln im Baumarkt. Legen Sie alle Farben, die in ihrem Wohnzimmer vorkommen nebeneinander – vergessen Sie Boden, Wände und Decke nicht – und finden Sie die dominierende Farbe. Mindestens drei Ihrer Farben sollten nun der dominierenden Farbfamilie angehören, Zwei weitere Farbtöne können kontrastierende Akzente setzen.

Stimmungsmacher Licht

Licht schafft Stimmung und deshalb sind unterschiedliche Lichtarten so wichtig. Wählen indirekte Hintergrundbeleuchtung als Rahmen, der die Grundstimmung gemütlich macht. Die Deckenbeleuchtung sollte großflächig sein und eine Grundbeleuchtung bieten. Zusammen bilden Sie die atmosphärische Beleuchtung. Alle denkbaren Aktivitäten wie Lesen, Essen oder Spielen werden punktgenau ausgeleuchtet.

Gekonnte Akzente mit Lieblingsstücken schaffen

Einrichtungen die aus einem Guss sind, ganz ohne Überraschung und konsequent durchgestylt wirken schnell langweilig und vor allem steril. Wenn Sie also ein Lieblingsstück haben, wie Omas alte Kommode oder einen Sekretär Integrieren Sie ihn. Als Kontrast zu einer sonst eher homogenen Wohnwelt kommt das gute Stück so richtig zum Strahlen. Am besten zur Geltung kommt so ein Sammlerstück freistehend mit etwas Abstand zum Rest der Einrichtung und effektvoller Beleuchtung. So wirkt das Lieblingsstück als Hingucker und gekonnter Akzent. Wo es passt, kann ein Lieblingsstück wie eine schöne Vase auch auf einer Kommode vor einer Wand stehen, die farblich oder durch ein passendes Tapetenmuster abgesetzt ist.

Das Schlafzimmer einrichten

Im Schlafzimmer regenerieren wir, tanken Energie für den nächsten Tag, relaxen und genießen hier die kuscheligen Stunden der Zweisamkeit. Und: nirgends sonst verbringen wir so viel Zeit, wie im Schlafzimmer. Unser Schlafzimmer ist nicht nur Ruheort für die Nacht, am Tag ist er auch Rückzugsort beispielsweise mit gemütlicher Leseecke. Finden Sie eine große Auswahl an Schlafzimmermöbeln auf unserer Seite.

Dazu ist er meistens auch Ankleideraum und manchmal auch der Ort fürs Heimbüro oder zumindest einen kleinen Schreibplatz. Dazu kommen zuweilen ein Schminkplatz, ein begehbarer Kleiderschrank und möglichst viel Stauraum. Damit bei so vielen Funktionen eine rundum gemütliche Wohlfühloase entsteht, braucht es ein durchdachtes Konzept.Shortcode

Die Basics

Es fängt an mit der richtigen Auswahl des Raums, denn nirgends steht geschrieben, dass der Raum der auf dem Grundriss als Schlafraum markiert ist, auch als Schlafzimmer genutzt werden muss. Überlegen Sie also gut, welchen Raum Sie zu Ihrem ganz persönlichen Schlafzimmer machen. Da stellt sich gleich die Frage, welcher Raum sich denn nun am besten als Schlafzimmer eignet.

Goldene Regel
Der Raum sollte in jedem Fall die nötige Ruhe gewährleisten. Daher sollte das Schlafzimmer entweder an der dem Straßenverkehr abgewandten Seite der Wohnung liegen, oder zumindest durch eine entsprechende Verglasung gegen den Straßenlärm geschützt sein.

Als Nächstes bei der Schlafzimmerplanung kommt die Wahl der Möbelfarbe und des Möbelstils. Das ist wichtig, um für das Schlafzimmer die passenden Farben auszuwählen, die ein ruhiges Ambiente garantieren. Farbharmonie ist wichtig für diese Wohlfühloase. Sie sollte eine erholungsfördernde ruhige Stimmung ausstrahlen. Tapeten sollten auf große Muster verzichten und ruhige Motive zeigen, und genau wie Bilder eher Urlaubsstimmung ausstrahlen und nichts An- oder Aufregendes. Zarte Pastellfarben sind die richtige Wahl, allenfalls eine Wand sollte einen Intensivfarbton bekommen.

Sie sollten sich jetzt auch darüber im Klaren sein, ob der Raum noch Zusatzfunktionen erfüllen soll, wie die Integration eines Arbeitsbereichs. Der nämlich sollte im Idealfall räumlich beispielsweise durch ein Regal als Raumteiler getrennt werden, oder zumindest farblich abgesetzt sein. Unerledigte Arbeiten nämlich sollten in diesem Raum der Ruhe nicht ständig im Blick sein, das stört den Schlaf.

Goldene Regel
Geht es an die Auswahl der Schlafzimmermöbel, sollte besonders darauf geachtet werden, dass sie frei von Schadstoffen sind und somit eine wirkliche Regeneration durch gesunden Schlaf ermöglichen. Wenn Sie Massivholzmöbel wählen, sind Sie auf der sicheren Seite. Bei uns finden Sie Schlafzimmermöbel, die zum guten Raumklima beitragen.

Mittelpunkt Bett: Der richtige Platz fürs Bett

Zuerst wird der richtige Platz für das Bett gesucht, wird doch das Bett der Mittelpunkt des Schlafzimmers sein und einen großen Teil der zur Verfügung stehenden Fläche einnehmen. Bei einem großen Schlafzimmer kann man frei wählen und einfach mal in der noch leeren Wohnung ausprobieren, wo man gerne liegen würde. Also einfach an verschiedenen Stellen auf den Boden legen und dem eigenen Empfinden folgen. Das Bett kommt dann genau dort hin, wo man sich am wohlsten fühlt. Nur eines ist zu bedenken: Je kleiner der Schlafraum, desto filigraner sollte das Bett wirken, ein Queensizebett, üppig gepolstert und ausladend, erdrückt kleinere Zimmer. Viele Schlafzimmer sind ja nur 15-18 m² groß. Als für die meisten Menschen behaglichste Positionen des Betts hat sich die Stellung seitlich zur Tür, oder in Richtung Bettende erwiesen.

Bett ist nicht gleich Bett

Nun soll das „richtige“ Bett gefunden werden, denn Bett ist keinesfalls einfach gleich Bett! Und: „richtig“ bedeutet immer das individuell passende Bett, in dem man sich wohlfühlt und gut schläft. Auch die Optik des neuen Schlafmöbels spielt eine große Rolle. Es muss dem eigenen Geschmack gefallen und zum persönlichen Einrichtungs- und Lebensstil passen. Dazu kommen Erwägungen, ob es ein Kopfteil haben soll, ob es einen Rahmen aus Holz oder Metall haben soll, oder lieber doch ein Polsterbett sein sollte. Derzeit im Trend liegen Boxsprinbetten. Für kleine Zimmer wäre auch ein rahmenloses Bett auf Füßen erwägenswert, das sehr leicht und luftig wirkt.

Goldene Regel
Die nächste Frage ist, wie groß die Matratze sein soll. Die meisten Bettgestelle gibt es für Matratzen in allen denkbaren Größen. Die Frage wie viel Schlafkomfort Sie brauchen, hängt tatsächlich mehr von der Wahl der richtigen Matratze ab, als von der Größe des Betts. Ob hart oder weich: Für alle denkbare Schlafgewohnheiten sollten Matratzen mit Bedacht ausgewählt werden und immer in Kombination mit der Unterlage gesehen werden, also mit dem passenden Lattenrost oder Boxspringsystem.

Licht im Schlafzimmer

Wie in allem Räumen der Wohnung hängt das eigene Wohlbefinden auch im Schlafzimmer von der richtigen Beleuchtung ab. Gerade im Schlafzimmer wird indirekte Beleuchtung als sehr behaglich empfunden. Eine Ausnahme bildet dabei die Leselampe am Bett. Vor allem in größeren Räumen sorgen zusätzliche Lichtinseln für eine angenehme Stimmung. Zum richtigen Licht im Schlafzimmer gehört auch die passende Verdunkelung. Menschen sind verschieden: Der eine muss es für einen guten Schlaf absolut dunkel haben, andere schätzen einen leichten Lichtschimmer, und dazwischen kommen alle Abstufungen vor. So gibt es für den einen Rollos, die blickdicht sind und völlig abdunkeln und für den anderen Jalousien, mit denen man den Lichteinfall individuell regulieren kann.

Stauraum im Schlafzimmer

Fast so wichtig wie das Bett ist meist die Frage, wie man ausreichend Stauraum für Bettwäsche, Handtücher, Tischwäsche und natürlich für die gesamte Garderobe schaffen kann. Variable Schranksysteme mit intelligenten Aufbewahrungslösungen gibt es für alles, was verstaut werden muss in verschiedenen Breiten und Höhen. Viel zusätzlichen Stauraum gewinnt man, wenn der Raum bis zur Decke genutzt wird. Generell sind Schiebe- oder Gleittüren platzsparend, mit Spiegel versehen, lassen Sie das Zimmer zusätzlich noch größer erscheinen. Weitere Möglichkeiten im Schlafzimmer zusätzlichen Stauraum zu schaffen sind:Shortcode

Weitere Möglichkeiten
– Den Stauraum unter dem Bett nutzen mit Unterbettladen
– Ein Podest einbauen, unter dem es reichlich Stauraum gibt
– Den Raum über dem Schrank als Stauraum nutzen
– Ist das Zimmer groß genug, kann ein begehbarer Schrank geschaffen werden durch Abtrennung. Dazu muss man nicht immer eine Trockenbauwand einziehen. Warum nicht den
– Kleiderschrank selbst als Raumtrenner nutzen, und ihn mit der – Rückwand zum übrigen Zimmer stellen?
– Regal hinter dem Kopfteil des Bettes einplanen

Den Flur / Ihre Diele einrichten – Tipps und Ideen

Der Flur, das Stiefkind der Wohnung, ein Raum, für den niemand eine zündende Idee hat. Kommt Ihnen das bekannt vor? Dabei sind hier vielfältige Funktionen zu erfüllen. Als Eingang zur Wohnung sollte der Flur hell, freundlich und einladend sein. Stauraum für die Garderobe wird gebraucht, damit Jacken, Mäntel, Schals, Mützen und Handschuhe ordentlich untergebracht werden. Finden Sie eine große Auswahl an Dielenmöbel auf unserer Seite.

Eine Unterbringungsmöglichkeit für Schuhe wird gebraucht, ein Behältnis für nasse Schirme muss ebenfalls sein. Und der ganze sonst lose herumliegende Kleinkram sollte so verstaut sein, dass nicht ständig ein Familienmitglied die Schlüssel sucht. Das alles soll im Flur untergebracht werden, dabei haben gerade Flur oder Diele oft problematische Grundrisse, sind winzig klein oder verwinkelt, schmal oder schlauchartig. Dazu sind Flure meist dunkel und bieten kaum Stellplatz für Möbel, die wirklich Stauraum bieten. Da sind gute Ideen gefragt!

Gestalterische Herausforderung Flur

Hat man in großen Fluren kein Problem damit, genügend Stauraum zu schaffen und dort sogar einen Arbeitsplatz oder einen Essbereich einzurichten gibt es viele Variationen von schwierig einzurichtenden Fluren: klein und mit vielen Türen, lang und schmal, verwinkelt und klein. Da fordert es Gestaltungsideen, denn jeder brauchbare Winkel muss genutzt werden.

Viel Weiß oder auch eine andere helle Wandfarbe lässt den meist fensterlosen Flur heller und freundlicher erscheinen, eine ausgeklügelte helle Beleuchtung tut ein Übriges. Größer machen den Flur optisch auch Spiegel, die zudem das Licht reflektieren und so effektiv vervielfachen. Am besten wird der Spiegel seitlich zum Eingang angebracht.

Die Unordnung von Mützen, Schals, Schlüsseln, Schuhen und der ganze Kleinkram sollten so weit wie möglich hinter Stauraumtüren verschwinden, das schafft Ruhe im Raum. In sehr kleinen Dielen sollten die Dielenmöbel farblich wenig von der Wand kontrastieren und möglichst glatte Oberflächen haben. Wählen Sie in einer kleinen Diele keine wuchtigen, verzierten Schränke oder Garderoben mit unruhiger Oberfläche, sondern ein Möbel im puristischen Design, das sehr leicht und grazil wirkt. Eine Wandgarderobe ist für solche Flure ideal.

Vernachlässigen Sie den Fußboden nicht, denn der Belag hat einen großen Einfluss auf den Raumeindruck. Vermeiden Sie dunkle Farben, helle Böden vergrößern den Raum optisch. Wählen Sie besser keine kleinen Fliesenelemente, denn die lassen kleine Flure noch kleiner und unruhiger erscheinen.

Stauraum in Flur – Kreativität ist gefordert

Stauraum, Stauraum, Stauraum – Das ist das, was sich die meisten Familien für ihren Flur wünschen, doch scheint der Platz dafür selten vorhanden zu sein. Da ist also Kreativität gefragt. Es fängt mit all den Mänteln und Jacken an. Die Lösungen sind Kleider- oder Garderobenschrank, Wandgarderobe mit Ablage für Hüte oder Mützen oder Wandhaken, die den vorhandenen Platz ideal ausnutzen können und am flexibelsten ist. Doch gibt es hier kein Entweder-Oder. Wer sagt denn, dass man nicht kombinieren kann? Sie können beispielsweise eine Wandgarderobe in Eingangsnähe anbringen und Wandhaken in entsprechender Höhe neben den Türen der Kinderzimmer.

Schuhschränke mit Klappen gibt es in vielen verschiedenen Oberflächen und Größen. Sie sind durch ihre geringe Tiefe sehr platzsparend. Hängeschränke über den Türen können nicht so häufig Gebrauchtes aufnehmen. Wo der Raum für ein Sideboard zu schmal ist, verwenden Sie ein Regal, das Sie ganz einfach mit einem Rollo oder einer Jalousie blickdicht schließen.

Schmale lange Flure oder Dielen einrichten

Lange Flure, von denen viele Türen abgehen, schmal und für Stauraum oft zu schmal, dunkel und dazu manchmal mit einer hohen Altbaudecke versehen, sind eine ziemlich Herausforderung. Wie soll man da genügend Stauraum unterbringen? Hier sind Ideen gefragt, die mehr die Raumhöhe nutzen als die Stellfläche. Damit der Laufweg nicht zum Zickzackparcours wird, sollte in der Mitte möglichst eine Fläche von etwa 1,20 m als Verkehrsweg frei bleiben. Dazu braucht es meist Möbelelemente mit wenig Tiefe. Bei Schuhschränken gibt es da schon eine große Auswahl mit Klappen. Eine Wandgarderobe nimmt ebenfalls kaum Raumtiefe ein. Auch für Taschen taugt eine auf halber Höhe angebrachte Garderobe. Für anderen Kleinkram und die Schlüssel können schmale Regale an den Wänden zwischen den Türen angebracht werden. Wenn eine Treppe im Flur vorhanden ist, nutzen Sie unbedingt die Raumreserve darunter komplett aus. Um Weite zu schaffen, bringen Sie Spiegel an. Hat Ihr langgestreckter Flur eine Stirnseite ohne Tür, können Sie diesen Bereich durch einen raumhohen Schrank nutzen. Wenn der Platz ausreicht, schaffen Sie eine begehbare Lösung mit verschiebbaren Möbelelementen. Ist die Decke hoch, wie es im Altbau üblich ist, kann Sie abgehängt werden. Dazu bedarf es keiner Einbauten, das kann optisch durch eine zweite Farbe geschehen. Dem schmalen, langen Flur stehen weiße Wände am besten.

Kleine und verwinkelte Flure einrichten

Kleine Flure – womöglich noch verwinkelt – sind nicht weniger problematisch. Überall Türen – wie soll hier Stauraum für Garderobe, Schuhe und all den Kleinkram geschaffen werden? Fangen Sie mit den Farben an. Weiß ist generell eine gute Wahl für kleine Räume. Wenn Ihr Vermieter es erlaubt, streichen Sie auch die Türen weiß, oder in der von Ihnen favorisierten möglichst hellen Wandfarbe. Das gibt dem Raum mehr Weite und die Türen scheinen Teil der Wand zu werden, was den Flur optisch ruhiger werden lässt. Ebenfalls optisch größer macht den kleinen Flur ein heller Boden. Noch mehr Weite schafft ein Spiegel. Wenn Sie keinen Platz für eine Garderobe oder einen Garderobenschrank haben, verwenden Sie doch einfach unterschiedlich hoch angebrachte Wandhaken. Nutzen Sie generell jede Nische, ob es mit einem schmalen Schuhschrank ist, oder ein paar zusätzlichen Wandhaken, passen Sie ein Regal ein, stellen Sie einen Stuhl in eine Ecke oder noch besser einen schmalen Hockerwürfel mit Stauraum als Sitzgelegenheit zum Schuhe anziehen. Schmale Schuhschränke mit Ihrer geringen Tiefe lassen sich zweckentfremden, Bewahren Sie dort Tücher, Schals und Mützen auf, in manche Modell passen sogar Handtaschen. Denken Sie um die Ecke und werden Sie kreativ.

Die 7 beliebtesten Einrichtungsstile

Sie wollen sich neu einrichten? Da könnten Sie natürlich irgendwelche Möbel kaufen, die Ihnen gerade gefallen. Aber passen die auch zu Ihren schon vorhandenen Möbeln? Wenn Sie sich beim Einrichten zumindest für die große Linie entscheiden, die ein bestimmter Einrichtungsstil vorgibt, beseitigen Sie diese Unsicherheit.

Denn die Entscheidung für einen Einrichtungsstil lässt Sie ganz leicht die Möbel finden, die in diese Linie passen. Das ist natürlich vor allem dann hilfreich, wenn man ein ganzes Zimmer neu oder erstmals einrichtet, oder die ganze Wohnung. Dann wirkt alles wie aus einem Guss. Doch auch wenn nicht Ihr ganzes Mobiliar aus diesem einen Einrichtungsstil stammt, oder stammen soll, wirkt eine einheitliche Einrichtunsgsidee wie ein Rahmen, der auch andere Möbel mit einbezieht und das Ganze zusammenhält. So vermeiden Sie, dass ihre Einrichtung wie beliebig zusammengewürfelt wirkt. Haben Sie sich für einen Einrichtungsstil als Grundkonzept entschieden, können sie mit schönen Einzelstücken eines ganz andern Stils Akzente setzen, ohne die Harmonie zu stören.

Ihr Einrichtungsstil als Blick in die Seele

Einrichtungsstile unterliegen der Mode und dem Zeitgeist. Sie sind eng mit der kulturellen Entwicklung gekoppelt, wobei der Zeitgeist in der globalen Welt immer internationaler wirkt. Vor allem aber gefällt Menschen immer das, was dem eigenen Lebensstil nahe kommt, das gilt auch bei Möbeln. Das eigene Lebensgefühl, der Lifestyle demonstriert ja auch das Gefühl der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe, die ähnliche Lebensplanungen, Anschauungen und einen ähnlichen Geschmack teilen. Auch der Einrichtungsstil spiegelt diesen Lifestyle wieder und das Zugehörigkeitsgefühl zu dieser Gruppe. Er strahlt genau dies aus und schafft ein Wohngefühl, in dem sich Menschen dieser Lifestylegruppe wohlfühlen.

Wie Sie Ihre Wohnung eingerichtet haben, sagt also viel mehr über Sie aus, als Sie denken. Würde ein Psychiater Ihre Wohnung kennen, lägen Sie wie ein offenes Buch vor ihm. Positive, lebensfrohe Menschen mit einem liebenswerten Hang zum Chaos leben auch gern in einer bunten, offenen Wohnung mit viel Überraschendem. Sehr strukturiert lebende Menschen leben meist in einem skandinavisch angehauchten modernen Stil, der genauso geradlinig ist, wie sie selbst es sind. Junge erfolgreiche Menschen kommen viel herum in der Welt und richten sich hochwertig und modern ein, meist im minimalistischen Stil. Couch Potatoes, die gern gemütlich die Abende auf dem Sofa verbringen und zurückgezogen leben, werden eher den Landhausstil wählen.

Der Einrichtungsstil setzt Zeitgeist in Wohnkultur um

Jede Zeit hat ihre Einrichtungsstile. War es früher die regionale Zugehörigkeit, die den Einrichtungsstil ausmachte, sind die Einrichtungsstile heute auch global geprägt, denn die Globalisierung macht vor keinen Grenzen halt und gleicht die Wohnkulturen immer mehr an. Dabei sind es meist nicht mehr als zehn Einrichtungsstyle, die jeweils den aktuellen Zeitgeist symbolisieren. Wer Skandinavien-Fan ist, und sich für das geradlinige Wohngefühl begeistert, wählt einen entsprechend modernen Einrichtungsstil. Wer die französische Lebensart liebt, wird den an die Provence erinnernden französischen Einrichtungsstil wählen. Wer es ganz hipp mag und trendbewusst ist, wird sich im Vintage-Stil wohlfühlen. Der Retro Stil kombiniert am besten Altes und Neues und eignet sich auch dafür, bestehende Einrichtungen zu ergänzen. Mediterranes Lebensgefühl und das Urlaubsfeeling sorgloser Tage am Meer zaubert der mediterrane Einrichtungsstil ins Reihenhaus.

Wir zeigen Ihnen, woran man die aktuellen Einrichtungsstile erkennt und was sie ausmacht, vom natürlichen Landhausstil über den Retro-Stil bis hin zum angesagten minimalistischen Stil.

Der Landhausstil

Daran erkennen Sie den Landhausstil:

  • Gute Möbel im Landhausstil sind
    aus Massivholz gefertigt
  • Möbel im Landhausstil haben meist
    ihren natürlichen Holz-Farbton
  • Möbel im Landhausstil sind einfach
    in der Linie
  • Landhausmöbel haben oft gemalte,
    geschnitzte oder gedrechselte Muster
    und Ornamente
  • Beliebt im Landhausstil sind Stühle,
    Tische und Bänke aus Eiche massiv
  • Dazu passen gut geblümte Vorhänge,
    Korbwaren und warme Farben

Der Landhausstil – Das nostalgische Lebensgefühl des Lebens auf dem Land

Sehnsucht nach dem einfachen Landleben in einer immer komplizierter werdenden Welt. Das Gefühl nur ein Fenster öffnen zu müssen und schon die Hühner gackern zu hören, den Duft des Bauerngartens zu riechen und das Leben in einer natürlichen Umwelt zu spüren – Für dieses Lebensgefühl steht der Landhausstil. Der wiederum versucht Antworten zu finden auf diese Sehnsucht, in dem er alle Sinne anspricht und die gute Landluft auch in die Stadtwohnung trägt.

Zu diesem Lebensgefühl passen alle natürlichen Materialien, das gilt natürlich besonders für die Möbel. Beim Landhausstil sind sie bevorzugt aus massivem Holz hergestellt, gern auch mit Akzenten aus Rattan. Dekoratives aus Ton, Keramik und Stein ergänzen den Stil, der ja neben dem nostalgisch-romantischen Flair vor allem Natürlichkeit ausstrahlt. Gut dazu passen Textilien aus Naturfasern wie Tischdecken, Kissen oder Vorhänge in warmen Farbtönen und Blumenmotiven. Perfekt fügen sich auch Fundstücke vom Flohmarkt, Porzellan oder Steingut mit Blumenmustern ein. Immer ein frischer Blumenstrauß mit Blumen aus der Natur rundet das Landhaus-Ambiente ab.

Regionale Varianten des Landhausstils

Es gibt beim Landhausstil einige Varianten mit regionalem Bezug. Fast schon klassisch zu nennen ist der Cottage-Stil, wie er in den Rosamunde-Pilcher-Filmen immer wieder gezeigt wird, das bayerische Landhaus mit seinen typischen Landhausmöbeln wie Eckbänken oder das französische Landhaus mit seiner Eleganz und dem Flair der Provence. Allen diesen Möbeln ist gemein, dass sie Ornamente haben, traditionelle oder traditionell inspirierte Malereien sowie Drechsel- oder Schnitzarbeiten zur Verzierung. Dennoch sind Landhausmöbeln immer zweckmäßig und funktionell. Viele Landhausmöbel sind auch von klassischen Bauernmöbeln inspiriert. Im weiteren Sinne gehören auch Stilvarianten dazu mit Inspirationen wie durch das Landleben in der Toskana. Eine besondere Art ist der skandinavische Landhausstil. Dort dominieren nicht die natürlichen Holzfarben, sondern die Farbe Weiß, in Kombination mit blauen Akzenten, was einen besonders frisches, dem Maritimen sehr nahes Flair in die Wohnung zaubern. In diesem Stil sind auch viele Ferienwohnungen am Meer eingerichtet und mit maritimen Accessoires ergänzt. In jedem Fall bietet sich der Natürlichkeit halber Massivholz für die Möbel an.

In welcher Variante auch immer ist der Landhausstil mehr als nur Romantik und Nostalgie. Eine im Landhausstil eingerichtete Wohnung bietet Landurlaub für die Seele.

Moderner Einrichtungsstil

Daran erkennen Sie den modernen
Einrichtungsstil:

  • Klare, schnörkellose Linien
  • Hochwertige Materialien
  • Sparsame Möblierung der Räume
  • Sehr wenige, sehr bewusst gesetzte
    Akzente
  • Helle Wandfarben, gern weiß
  • Dem Bauhaus-Stil sehr nahe kommend
  • Hervorragend für Stilmix geeignet

Moderner Einrichtungsstil – Offen für jede Art von Stilmix

Der moderne Einrichtungsstil kommt dem klassischen Dessauer Bauhausstil sehr nahe und der Philosophie die besagt, dass alles wirklich Gute einfach ist. Charakterisiert wird der moderne Einrichtungsstil durch klare Linien, glatte Flächen ohne Schnörkel und Verzierungen und ruhige, vor allem helle Farben. Das Design des modernen Einrichtungsstils konzentriert sich ganz bewusst aufs Hauptsächliche und schafft so Platz in der Wohnung, Weite und Großzügigkeit. Neben dem Holz oft verwendete Materialien sind Glas und Metall. Gern wird das Raumkonzept auch mit Naturmaterialien wie Steinen oder schönen, großen Baumästen aber auch mit stylishen Technikelementen abgerundet. In dieser Umgebung kommen einzelne Elemente aus anderen Stilrichtungen besonders gut zur Geltung.

Durch das Zurückgenommene des modernen Einrichtungsstils kommen Stilmix-Ergänzungen wunderbar zum Strahlen und werden zum Blickfang, ohne das Gesamtkonzept zu stören und ohne sich aufdringlich in den Vordergrund zu drängen. Ein Stilmix mit anderen modernen Einrichtungsvarianten wie dem Retro-Stil mit Vintage-Möbeln, Shabby Chic oder Loft-Möbeln schafft einen ganz persönlichen Stil auf der Basis des modernen Einrichtungsstils.

Das spannende am modernen Einrichtungsstil ist dessen fast unbegrenzte Fähigkeit Möbel anderer Stilrichtungen harmonisch zu integrieren und sei es ein Erbstück, wie eine antike Kommode. Umgekehrt geht es genauso. In fast jeder Wohnung, egal in welchem Stil eingerichtet, lässt sich ein modernes Möbel als Blickfang platzieren.

Ein Einrichtungsstil wie eine Philosophie

Zugrunde liegt diesem Wohnstil das moderne Leben der Großstadt – ständig zur Veränderung bereit, immer nach allen Richtungen offen, für kreative Ansätze immer zu haben. So ist auch der moderne Einrichtungsstil immer und für alles offen. Modularer Aufbau von Qualitätsmöbeln macht jede nur denkbare Veränderung aufführbar, ermöglicht das schnelle Integrieren neuer Trends im Handumdrehen. Diese Möblierung lässt rasche Veränderungen problemlos gelingen, wird mal eben kurz für eine Lifestyle-Party verschoben. Dieser Einrichtungsstil lässt jede neue Inspiration zu und scheint auf eine kreativen Umgang mit dem Raum regelrecht zu warten. Bestimmen Sie Ihre Wohnwelt selbst mit dem modernen Einrichtungsstil und gestalten Sie den Raum, ohne dass ein Konzept Sie einengt.

Erleben Sie, wie klare Linien klare Gedanken genauso beflügeln, wie Ihre Kreativität.

Mediterraner Einrichtungsstil

Daran erkennen Sie den
mediterranen Einrichtungsstil:

•    Elegante Kombination von
Altem und Modernem
•    Stimmiger Stilmix aus
unterschiedlichen Stilrichtungen
•    Die Küche als Familientreffpunkt
ist wichtigster Raum im Haus
•    Großer gemütlicher Essbereich
•    Natürliche Materialien und
hochwertige Massivholzmöbel
•    Fußböden mit Steinbelag oder Fliesen
•    Vielfältiger Einsatz von Mosaik
•    Rauputz- oder Rohsteinwände

Mediterraner und Italienischer Einrichtungsstil

Leben wie im Toskana-Urlaub

Aufwachen in der Toskana, den ersten Kaffee auf der Terrasse genießen mit einem Blick über die Hügel, Zypressen und Olivenbäume, am frischen Kräuterduft direkt vor der Küchentür schnuppern. Urlaubsgefühle, warmes, sonniges Wetter, leben in einer einmaligen Kulturlandschaft, in der das Meer nirgends fern ist. Jeden Tag wie im Urlaub aufwachen, die Toskana ins Haus zu holen, das verspricht der mediterrane Einrichtungsstil in der italienischen Variante. Der ursprüngliche mediterrane Einrichtungsstil entspricht genau diesem klassischen italienischen Landhausstil.

Möbel für die italienischen Momente im Alltag
Wohnen wie im italienischen Landhaus in der Toskana ist mehr als nur eine Espressomaschine in der Küche zu haben. Dem mediterranen Lebensgefühl liegt die italienische Lebensart zu Grunde mit aller Leichtigkeit des Seins unter südlicher Sonne. Bekannt sind die Italiener auch für ihre Stilsicherheit, für ihr Händchen einen Raum ohne Dekoration zu dekorieren und das souveräne harmonische Kombinieren verschiedener Stilrichtungen. Alles geht mit leichter Hand und sprudelnder Kreativität. Genau das soll eine Einrichtung im mediterranen Stil ausdrücken. Dann ist sie zeitlos und von allen Moden und dem Zeitgeist unabhängig.

Einrichtungsstil mit viel Freiheiten
Dieser Stil hat nichts Verspieltes, Historisierendes oder Romantisierendes, schon gar nichts Rustikales. Er ist elegant aber gleichzeitig sehr klar und vor allem völlig ungezwungen. Nichts soll gekünstelt wirken sondern mit leichter Hand stilsicher kombiniert. Auch Reminiszenzen an die große Vergangenheit der Antike dürfen gern dabei sein. Wichtig für diesen Stil sind Naturmaterialien und die Farben heller Naturtöne dazu warme Farben, sowie Stein- oder Fliesenböden und helle Wände. Terrakotta, Weiß und Beige sind solche Farben. Eiche, Pinien- und Walnussholzsind passende Holzarten für die Möbel im mediterranen Einrichtungsstil. Wichtig sind für den italienischen Stil Kombinationen von Modernem und Altem. Dekorationen oder üppiger Blumenschmuck werden nicht gebraucht um Akzente zu setzen. Wie im ganzen Mittelmeerraum ist Essen ein Kulturgut und die Küche der Treffpunkt für die Familie. So ist sie weit und hell, hat weiße Wände und einen großen, gemütlichen Essplatz mit einem Massivholztisch, an dem alle Platz haben und gern sitzen bleiben. Bleiben Sie locker beim Einrichten, und planen Sie nicht etwa ein starres Konzept durch.

Lassen Sie Raum für Inspiration und Spontanität – dann gelingt ihr Traum von der Toskana.

Minimalistischer Stil

Daran erkennen Sie den minimalistischen
Einrichtungsstil:

  • Konsequente Reduktion auf
    einfarbige Wände und Fußböden
  • Strenge Formgebung, rechte
    Winkel, glatte Flächen
  • Verzicht auf Ornamente
  • Konzentration auf das Wesentliche
  • Farben wie Weiß, Grau und
    Schwarz sind dominierend
  • Funktionale Einrichtung mit
    Stauraummöbeln
  • Beschränkung auf nur einen
    farbigen Akzent
  • Helligkeit und Licht inszenieren
    den minimalistischen Raum

Minimalistischer Esstisch DWELLER

Weniger ist mehr – Konzept des miminalistischen Einrichtungsstils

Der minimalistische Einrichtungsstil ist die konsequente Weiterentwicklung des modernen Einrichtungsstils. Der Minimalismus konzentriert Einrichtung und Möbel auf das Wesentliche. Noch mehr als beim modernen Stil herrscht beim minimalistischen Stil das Prinzip Klasse vor Masse. Stark beeinflusst ist diese Stilrichtung vom Funktionalismus und dem Bauhaus. Dabei heraus kamen ein strikter Purismus in dem Sinne, dass die Form der Funktion zu folgen hat, und der völlige Verzicht auf alles Ornamentale.

Der minimalistische Einrichtungsstil sorgt für eine aufgeräumte Wohnung. Wer mit diesem Wohnstil leben will, duldet meist von Haus aus weder unordentliche Zeitungsstapel noch üppige Dekorationen. Der Minimalismus setzt darauf, die Möbel, die wirklich unerlässlich sind, nach allen Regeln der Kunst in Szene zu setzen. Tatsächlich entfalten die Einzelstücke ihren ästhetischen Reiz dann erst so richtig. Bei diesem Einrichtungsstil lenkt nämlich nichts vom Blick auf sie ab. Kein Schnickschnack, keine Dekoelemente. Bunt wird es nur, wenn der Fernseher an ist, der ganz stilgerecht schlicht an der Wand hängt. In diesem Ambiente hat also jedes einzelne Möbel eine Chance auch als Designelement wahrgenommen zu werden.

Minimalistischer Einrichtungsstil bedeutet ein Wohnzimmer mit einem Schrank oder einer Anrichte, hinter deren Türen alles verschwindet, was sonst offen in Regalen herumliegt. Dazu eine großzügige Sitzgruppe mit Tisch, Esstisch mit Sitzbänken oder Stühlen, sowie ein paar passende Leuchten – das war’s. Die klaren Möbelfronten wirken ausgesprochen edel und elegant. Das Ambiente erscheint ruhig und aufgeräumt, das Zimmer sieht größer aus, als es ist und erscheint voll großzügiger Weite, ohne jemals leer oder abweisend kalt zu sein.

Statt Möbelmasse ist beim minimalistischen Einrichtungsstil weit und breit nur Klasse in Sicht. Wesentliche Ansätze dieses Einrichtungsstils sind sorgfältig ausgewählte Möbelstücke in exklusiver Qualität. Beim minimalistischen Einrichtungsstil beherrscht und möbliert das Individuum den Raum und nicht wie sonst, der Raum, der die Gestaltungsmöglichkeiten zu beherrschen scheint. Die Wohnung gründlich auszumisten und sich wieder Luft zu verschaffen, ist nicht nur eine Entrümpelung der Wohnung, es ist auch eine Befreiung von Geist und Seele, die den Blick wieder frei macht für das Wesentliche.

Wer sich dem minimalistischen Einrichtungsstil verschreibt, befreit sich von Ballast, unnötigem Schnickschnack und fühlt die neugewonnene Weite und Souveränität wie einen frischen Wind.

Der Retro-Stil

Daran erkennen Sie den
Retro-Stil:

  • Formholzmöbel aus heimischem
    Massivholz
  • Weiße oder auch bunte Kunststoff
    Sitzmöbel
  • Klassischer Nierentisch aus Holz
  • Teakholzmöbel mit geschwungenen
    Formen
  • Heimtextilien mit grafischen Mustern
  • Farbpalette aus Natur, Schwarz, Petrol,
    Orange, Braun, Flaschengrün
  • Materialmix aus dunklem Holz, Leder,
    Leinen, Chrom, Stein

Einrichtung im Retro Stil

Retro – Das Lebensgefühl früherer Einrichtungsepochen

Der Retro-Stil ist ein Applaus für Möbel, Dekorationen, Farben und Formen der 50er, 60er oder 70er Jahre. Wenn Sie also ein Fan einer dieser Epochen sind, holen Sie sich mit dem Retro-Stil das Lebensgefühl dieser Zeit ins Haus. Sie werden überrascht sein, wie ein einzelner Nierentisch, der das Symbol der 50er Jahre ist, das Raumgefühl verändert. Die 50er Jahre waren die Zeit der Nierentische und der Cocktailsessel. Sie führten die Möbel mit organischen Formen ein. Bis weit in die 60er Jahre dominierten heimische Hölzer. Dann kam der Trend zu Formholzmöbeln auf, die aus dünnem, gebogenem Holz hergestellt wurden und bis heute klassische Eleganz verkörpern die zeitlos ist. Mit dieser Zeitlosigkeit sind sie eine wichtige Komponente des Retro-Stils. Die Einrichtung der 70er Jahre spiegelt die Aufbruchsstimmung der Zeit wieder: weg mit dem röhrenden Hirsch, ade Gelsenkirchener Barock. Knallige Farben, die Kombination von Orange und Braun, riesige grafische Elemente auf Tapeten und Textilien bestimmen die Dekorationen. Eine Welle von Teakholz und wenig später Teak in Kombination mit wuchtigen Schrankwänden rollte über das Land. Neu in dieser Zeit war auch der massenhafte Einsatz von Kunststoff selbst im Möbelbau.

Modernes mit Retro-Akzenten kombinieren

Nun stellen Sie sich mit dem Retrostil nicht etwa den Sperrmüll vergangener Epochen ins Wohnzimmer. Retro richtig angewendet bedeutet, sich durch ausgesuchte, zeitgerecht dekorierte und gekonnt platzierte Stücke das Lebensgefühl dieser Epochen zurück zu holen. Das funktioniert durch Beschränkung auf wenige Stücke meist besser, als von nun an in alten Möbeln zu leben. Extra für diesen angesagten Einrichtungsstil haben viele Hersteller Re-Editionen ihrer damaligen Produkte aufgelegt wie Massivholzmöbel, Lampen oder Kunststoffmöbel.

Kombiniert werden kann das alles hervorragend mit einem schon vorhandenen modernen Einrichtungsstil. Stellen Sie einen Nierentisch als Beistelltisch an ein Lounge-Sofa, an die andere Seite eine passende Leuchte und kleben Sie eine Retrotapete hinter das Ganze. Gehen Sie auf diese Art vor, schaffen Sie Inspiration, wer dies sieht, schickt die Gedanken auf Wanderschaft. Oder stellen sie weiße Kunststoffstühle an einen Esstisch aus Massivholz – Sie werden sehen, das passt! Die Kunst beim Retro-Stil liegt also in der Auswahl und stimmigen Kombination mit modernen Möbeln. Was auch geht: Die Anschaffung moderner Möbel im Retro-Stil. Diese Möbel nehmen – meist sehr kreativ – die Formensprache der Epoche auf und entwickeln sie mit heutigen Materialine und Techniken konsequent weiter.

Französischer Einrichtungsstil

Daran erkennen Sie den
französischen Einrichtungsstil:

  • Geschwungene Möbel aus Nussbaum
    oder Kirschbaumholz im Landhausstil
  • Viel Samt bei den Heimtextilien des
    Landhausstils
  • Betten üppig gepolstert oder mit
    verspielten Kopf- und Fußteilen
  • Gedeckte Farben im Landhausstil
  • Rustikale Naturmaterialien im Provence-Stil
  • Provence-Stil mit Textilien in frischen Farben
  • Rustikalere, schlichtere Möbel beim
    Provende-Stil

Der französische Einrichtungsstil setzt das Lebensgefühl der Provence in eine stimmige Einrichtung um und hat zwei wesentliche Ausprägungen, den rustikalen Provencestil des südfranzösischen Mas und den Landhaustil des kleinen noblen Stadt-Palais oder der Herrenhäuser auf dem Land.

Elegantes Leben wie im Palais beim französischen Landhausstil

Diese Variante des französischen Einrichtungsstils ist historisierend mit vielen romantischen Akzenten und einem Hauch von Vintage. So kommt eine gewisse französische Nonchalance auflockernd in ein eher edles Ambiente. Nuss- der Kirschholzmöbel mit geschwungenen, zuweilen gar verspielten Linien, zurückhaltende und naturnahe Farben wie Beerenfarbe oder Pastelltöne gehören zu diesem Stil. Dabei darf gern einmal ein Akzent in Lavendeltönen bis zum knalligen Violett einfließen. Die Betten sind üppig und gern mit ausladendem verziertem Kopf- und Fußteil versehen oder aber reichlich gepolstert. Die Heimtextilien sind oft aus Samt Möbel wie eine Récamiere oder eine Chaiselongue passen gut zu diesem französischen Einrichtungsstil.

Leben wie im Mas auf dem Land mit dem Provence-Stil

Erleben Sie die Leichtigkeit des Seins wie in einem Mas, dem rustikalen provenzalischen Landhaus. Blaue Fensterläden und Türen, roh behauener Bruchstein, alte Eichenbalken drinnen, Lavendelduft und das Singen der Zikaden draußen – Landleben in der Provence. Holen Sie sich dieses Provence-Flair ins Haus. Rustikale Naturmaterialien wie Holz, Stein, aber auch Lehmwände oder Terrakottafliesen charakterisieren den Stil, dazu passen helle Wände. Die Möbel sind oft aus Fichte oder Akazie, naturbelassen oder mit matten Pastelltönen. Natürlichkeit ist bei diesem sehr flexiblen Einrichtungsstil Trumpf. Rustikales hat genauso seinen Platz wie Verspieltes. Dazu passen gut Textilien in frischen Farben. Gern im Inneren wieder aufgenommen wird auch das kräftige Himmelsblau der Fensterläden und Türen.

Mit kleinen Ideen zum französischen Lebensgefühl

Ein klassischer Bistrotisch zum schnellen französischen Frühstück auf dem Balkon oder an Küchenfenster lässt Sie beschwingt aus dem Haus gehen. Lavendeltöpfe auf hellen Beistelltischen bringt den Duft der Provence ins Haus. Ein Regal mit provencalischen Kräutern in Töpfen in der Küche macht Appetit auf Frankreichs Küche. Mit vielen solchen kleinen Akzenten kann leicht ein wnig vom Flair des französischen Südens eingefangen werden.

Für das authentische französische Lebensgefühl darf die Einrichtung nicht perfekt sein, nichts sollte streng ausgerichtet sein, es darf auch mal etwas herumliegen. Vor allen Dingen darf mal eine Gebrauchsspur zu sehen sein und die Bücher dürfen auch einmal quer im Regal liegen. Laissez faire, laissez aller ist das Motto, laufen lassen, und dem Leben mit einem Augenzwinkern begegnen. Wenn die Einrichtung im französischen Stil so aussieht, ist sie „perfekt“.

Vintage-Möbel

Daran erkennen Sie Vintage-Möbel:

  • Die Möbel sind sicher einer Epoche
    zuzuordnen
  • Der Preis des Originals liegt im
    marktüblichen Rahmen
  • Die Möbel sind original alt und
    haben echte Gebrauchsspuren
  • Für besonders gesuchte Designmöbel
    liegt ein Echtheitszertifikat von
  • Moderne Nachbauten unter den Vintage-
    Möbeln sind als solche gekennzeichnet

Vintage-Möbel – Stilprägend für eine ganze Epoche

Vintage-Möbel haben nur wenig mit dem Retro-Stil und so gut wie nichts mit dem Shabby Chic zu tun, bei dem Fundstücke, Selbstgebasteltes und Flohmarktfunde so gestrichen werden, dass sie abgestoßen und gebraucht aussehen. Bei Original-Vintage-Möbeln aber handelt es sich um alte, hochwertige Möbel die zwar Gebrauchsspuren haben, aber aufgearbeitet sind. Sie stammen meist aus den 20er bis 70er Jahren. Dazu gehören Objekte und Möbel aus dem Jugendstil dem Art Déco bis hin Epochen wie den 70er Jahren. Alle sind sie durchweg selbst längst Stilikonen und waren oft stilprägend für eine ganze Epoche. Ihre zunehmende Beliebtheit zeigt, dass gutes Design zeitlos ist und immer eine ganz eigene Ausstrahlung hat. Dabei handelt es sich um berühmte Einzelstücke, aber auch ganze Möbelserien gibt es.

Vom Einzelstück zum Einrichtungsstil

Für die Puristen unter den Vintage-Anhängern kommen nur Originale in Frage. Doch da diese Möbel im Original selten gut erhalten auf dem Markt erscheinen, werden Sie auch nachgebaut. Diese „neuen“ Möbel im Vintage-Stil sind durch ein bestimmtes Design inspiriert und perfektionieren es mit heutiger Technik. So schaffen sie hochwertige Reminiszenzen an die Möbel der jeweiligen Epoche, die ihren Zeit atmeten und deren Lebensgefühl vermittelten. Kombiniert mit wenigen Originalen entsteht ein stimmiges, nostalgisches Einrichtungsbild. Dafür reichen schon ausgesuchte Originale der Zeit aus, die durch die Gebrauchsspuren sichtbar eine Geschichte zu erzählen haben.

Der Vintage-Stil ist flexibel, sowohl was die Epoche betrifft, als auch den Anteil von Originalen. Sollen die Räume mit den besonderen Originalen als Hingucker aber dennoch wie aus einem Guss wirken, dürfen sie nicht übermöbliert sein. Besonderes wie ein alter Designertisch nämlich braucht Raum zum Wirken. Große Effekte lassen sich auch mit kleineren Accessoires erzielen, die original aus der gewünschten Zeit stammen. Da bieten sich Gegenstände wie alte Nachttischleuchten, markante Junghans-Wecker, rechteckige Wohnzimmeruhren, eine kleine Kommode, Emailschilder aus der Zeit, Vasen, Spiegel oder auch passende Teppiche und anderer Heimtextilien an.

Ratgeber Esstischgröße – Esstisch Maße ermitteln

Finden Sie es auch gar nicht so einfach, die richtige Maße für Ihren Tisch herauszufinden? Dann sind Sie wahrscheinlich auch unsicher, wie viel Fläche für einen funktionierenden Esstisch reserviert werden sollte, denn Stühle und Verkehrsweg gehören ja auch noch dazu.

In diesem Ratgeber, gibt moebel-selection Ihnen ein paar Hinweise, wie man die richtige Größe sicher bestimmt und auch ermitteln kann, ob der Esstisch mit den Wunschabmessungen in Ihre persönliche Wohnsituation passt. Finden Sie eine große Auswahl an Esstischen auf unserer Seite.

Die Wunschmaße Ihres Esstischs ermitteln

Überlegen Sie zuerst einmal genau, wie viele Personen im Alltags-Normalfall an Ihrem Esstisch Platz nehmen werden. Dann gehen Sie einmal in sich, und überschlagen, wie viele Menschen häufig zu Besuch kommen und wie groß die Runde dann durchschnittlich ist. Nun können Sie anhand von Durchschnittsmaßen die für Ihre Wunschpersonenzahl nötige Tischgröße ermitteln

Die Tischgröße berechnen

Zu beachtende Maße bei der Esstischgröße

Um die Tischgröße zu ermitteln, gehen wir zunächst von der „Gedeckgröße“ aus. Dabei handelt es sich um den Platz den ein voll eingedeckter Tisch mit Gläsern, Besteck und Tellern pro Person beansprucht. Pro Gedeck werden 60 cm Tischbreite und 40 cm Tiefe veranschlagt.

Wenn Sie an Ihrem rechteckigen Tisch regelmäßig viele Personen unterbringen wollen, sollten die Maße etwas großzügiger gewählt werden. Beachten Sie auch die Tiefe des Tisches. Ein großer Tisch von weniger als 100 cm Tiefe bietet kaum Platz für Deko, Schüsseln und Platten.

Goldene Regel
Die nötige Tischgröße hängte außerdem noch von der Stuhlgröße ab. Für einen ersten Überschlag um die zu bestellende Tischgröße zu ermitteln, genügt die Anwendung des Standardmaßes von 45 cm Breite und 50 cm Tiefe. Damit auch noch etwas Ellenbogenfreiheit zum Essen ist, sollte man wenn irgend möglich noch ein paar Zentimeter mehr Abstand einrechnen, der ideale Mindestabstand der Stühle voneinander beträgt 20 cm.

Dies ergibt folgende Richtgrößen

Mindestgröße für eckige Esstische

  • Esstisch für 4 Personen – quadratischer Tisch mit einer Größe von mindestens 80×80 cm
  • Esstisch für 6 Personen – rechteckiger Tisch mit einer Größe von mindestens 180×90 cm
  • Esstisch für 8 Personen – rechteckiger Tisch mit einer Größe von mindestens 240×100 cm
  • Sollen die Stirnseiten des Tisches besetzt werden, kommen noch 20 cm dazu.

Mindestgröße für runde Tische

  • Esstisch für 4 Personen – runder Tisch mit einem Durchmesser von 90-100 cm
  • Esstisch für 6 Personen – runder Tisch mit einem Durchmesser von 120-140 cm
  • Esstisch für 8 Personen – runder Tisch mit einem Durchmesser von 140-160 cm

Die nötige Fläche für den Esstisch berechnen

Nun haben Sie die Masse ermittelt, die Ihr ganz persönlicher Esstisch haben soll, damit er Ihren Ansprüchen entspricht. Was Sie jetzt noch brauchen um festzustellen, ob Ihr Wunschtisch auch in Ihrer Wohnung Platz hat, ist die Größe der Fläche, die für diesen Tisch, die Stühle und die Verkehrswege gebraucht wird.

Um zur Berechnung der nötigen Fläche für Ihren Wunsch-Esstisch zu kommen, schlägt man an allen Seiten des Tisches noch einmal 100 Zentimeter zu den Tischabmessungen zu, dann kann jeder Gast sich bequem bewegen, aufstehen, sich setzen und hinter den anderen Gästen entlang gehen. Zur Not kann dann auch jedem Gast serviert werden. Müssen noch Hauptwege wie der Weg in die Küche berücksichtigt werden, sollte man noch einmal 20 cm zuschlagen. Soll es einigermaßen bequem zugehen, brauchen für Ihren Esstisch mit Stühlen und eingerechneten Verkehrsflächen Sie diese Raumgrößen

Mindestflächenbedarf für eckige Esstische

  • Tischgröße 80×80 cm: 280×280 cm
  • Tischgröße 180×90 cm: 380×290 cm
  • Tischgröße 240×100 cm 440×300 cm

Mindestflächenbedarf für runde Tische

  • Durchmesser 90 cm: 290×290 cm
  • Durchmesser 120 cm: 320×320 cm
  • Durchmesser 140 cm: 340×340 cm
Goldene Regel
Natürlich bleibt es Ihnen überlassen im Notfall ein wenig daran herum zu knapsen und statt einem Meter Platz hinter den Tischen nur 80 cm vorzusehen. Dann wird es halt etwas enger, aber immer noch handhabbar. Vergessen Sie auch nicht die tatsächliche Maße der ins Auge gefassten Stühle mit ins Kalkül zu bringen.

Armlehnenhöhe bei Stühlen berücksichtigen

Vergessen Sie bei der Wahl von Stühlen mit Armlehnen für Ihren Esstisch nicht, auch die Tischhöhe, die Zargenhöhe und die Armlehnenhöhe zu berücksichtigen, ind die Armlehnen Ihrer Wunschstühle nämlich höher als die Beinfreiheit unter dem Tisch, die sich aus dem Wert Tischhöhe abzüglich Zargenhöhe ergibt, nehmen die Stühle erheblich mehr Platz auch im Alltag ein. Sie können dann nämlich nicht unter den Tisch geschoben werden. Falls dieser Raumgewinn für Sie aber wichtig ist, fragen Sie im Zweifelsfall lieber noch mal im Shop Ihres vertrauens nach, bevor Sie bestellen.

Pflege und Reinigung von Massivholzmöbel

Mit Holzmöbeln leben und richtig umgehen! Wer mit Holzmöbeln lebt, hat sich ein Stück Natur ins Haus geholt. Und eben weil Holz ein Naturwerkstoff ist, arbeitet es und dunkelt etwas nach. Das ist ganz natürlich und zeigt auch, dass dies ein Möbelstück aus Holz ist und nicht etwa aus MDF-Platten. Es ist also eher ein Qualitätsmerkmal, als ein Mangel.

Mit Holz zu leben ist recht unkompliziert. Besonders Massivholzmöbel sind sehr robust und auch pflegeleicht wenn einige Punkte beachtet werden. So sollten Sie verschüttete Flüssigkeiten mit einem weichen Tuch möglichst sofort aufnehmen und trockenwischen, damit sie nicht ins Holz einziehen und es zum Quellen bringen oder unschöne Ränder hinterlassen. Bitte stellen Sie auch keine heißen Töpfe oder Kaffekannen direkt auf die Tischplatte. Das ist eigentlich schon alles, was Sie im Alltag mit Holzmöbeln beachten müssen.

Sie werden sehen, im Alltag genügt ein Staubtuch und ein angefeuchteter Lappen um Ihr Holzmöbelstück zu reinigen, auf den Einsatz von Chemie, selbst von Universalreiniger oder Spülmittel können und sollten Sie verzichten. Wenn einmal das Holz etwas stärker verschmutzt ist, benutzen Sie stattdessen etwas Neutral- oder Kernseife.

Die Reinigung von Holzmöbeln- den Holztisch reinigen

Mit etwas Sorgfalt aber sollte man mit Holzmöbeln, besonders mit Massivholzmöbeln schon umgehen, schließlich handelt es sich um hochwertige Naturprodukte, an denen Sie ein Leben lang Freude haben können. Vorbeugung ist die beste Pflege, also denken Sie bitte daran:

  • Nichts Scharfkantiges auf Holzmöbel stellen, auch Gegenstände bei denen viel Last auf eine kleinen Fläche drückt, können Kratzer oder Dellen verursachen.
  • Heißes und Nasses können der Holzoberfläche schaden. Verschüttete Flüssigkeiten daher bitte rasch entfernen und nichts Heißes ohne Untersetzer auf den Holztisch stellen.
  • Staubwischen bitte nur mit einem weichen Tuch ohne Politur oder ähnlichen Mitteln, die meist Schleifpartikel enthalten. Auch ein Mikrofasertuch ist gut geeignet, am besten eines für Brillengläser, das besonders schonend reinigt.
  • Keine handelsüblichen chemischen Reiniger verwenden. Wenn es denn einmal unbedingt sein muss, nur ein wenig Neutral- oder Kernseife und ein feuchtes Tuch verwenden und dann zügig trocken wischen.
  • Holz reagiert empfindlich auf Störungen im Raumklima, also bitte regelmäßig lüften und auf ein weder zu trockenes noch zu feuchtes Klima im Raum achten.
  • Rechnen Sie besonders in sehr hellen Zimmern mit einem Nachdunkeln des Holzes. Doch das ist ein ganz natürlicher Prozess und kein Mangel. Möchten Sie den hellen Farbton möglichst lange erhalten, setzen Sie ihre Holzmöbel nicht direkter Sonneneinstrahlung aus.

Die Pflege von Holzmöbeln – den Holztisch pflegen

Es ist wie beim Menschen – um die Schönheit bis ins Alter zu erhalten, bedarf es einiger Pflege. So braucht auch ein Holzmöbel von Zeit zu Zeit ein wenig Oberflächenpflege. Sie dient nicht nur dem Schönheitserhalt, sondern auch dem Oberflächenschutz. Doch verschiedene Oberflächen bedingen auch unterschiedliche Pflege.

Die richtige Pflege erhält die Schönheit und Gebrauchstüchtigkeit Ihrer Holzmöbel, doch gehen Sie bitte auf eine für die Oberfläche Ihres Holzes abgestimmte Weise vor. Lange Freude an Ihrem Holzmöbelstück werden Sie haben, wenn Sie sich an unsere grundlegenden Pflegetipps halten.

Lackierte Holzoberflächen

Am strapazierfähigsten sind Holzmöbel mit einer lackierten Oberfläche. Auch hier gilt, dass die Reinigung durch feuchtes Wischen und anschließendes Trockenreiben geschehen sollte. Auf Polituren oder Möbelsprays zur Auffrischung sollten Sie verzichten. Alle diese Mittel können den Lack angreifen. Achten Sie bei allen Holzoberflächen darauf, unter Gegenstände mit hoher punktförmiger Belastung wie Tortenplatten auf Füßen, schweren Glasschüsseln, aber auch Radios, Fernsehern oder Musikanlagen auf Gleitern, einen Bast- oder Filzuntersetzer zu legen, damit es keine Dellen, Kratzer oder Druckränder gibt.

Gewachste Holzoberflächen

Vor allem Massivholzmöbel haben oft eine gewachste Oberfläche. Zur Reinigung durch Abstauben und nebelfeuchtes Abwischen kommt die regelmäßige Pflege mit Bienenwachs-Pflegeemulsionen, mit der die Fläche eingerieben wird. Nach dem Trocknen polieren Sie dann nur noch mit einem nicht fußelnden weichen Tuch nach. Ist es einmal zu stärkeren Verschmutzungen gekommen, entfernen sie diese mit einem speziellen Wachsbalsam-Reiniger. Reicht das noch immer nicht, tragen Sie den Wachsbalsam-Reiniger auf 280er Schleifpapier oder auf ein Polierflies auf und reiben es anschließend aus. Danach reinigen Sie die Oberfläche mit Kern- oder Pflanzenseife und wachsen nach.

Geölte und gelaugte Flächen

Auch bei geölten oder gelaugten Möbeloberflächen entfernen Sie kleine Verschmutzungen einfach mit einem feuchten Tuch. Stark strapazierte Oberflächen wie bei Esstischen reiben Sie zur Pflege gelegentlich mit Naturharz- oder Paraffinölen ein. Nachdem das Öl gut fünf Minuten eingezogen ist, polieren Sie mit einem nicht fußelnden weichen Tuch nach. Handelt es sich um eine starke Verschmutzung, die so nicht zu entfernen ist, behandeln Sie die Stelle vorsichtig mit 280er Schleifpapier. Danach reinigen Sie die Fläche mit Kern- oder Pflanzenseife und ölen sie nach. Finden sich im Laufe der Jahre heftigere Schäden, oder sind die Flächen stark abgenutzt, reinigen Sie die Fläche mit Kern- oder Pflanzenseife, schleifen sie leicht nach, nehmen Sie den Schleifstaub auf und ölen Sie das Möbel nach.

Kleine Schäden fachgerecht beheben

Wie so oft im Haushalt ist es nur eine kleine Unachtsamkeit, und das Malheur ist geschehen. Das Spielzeugauto hat tief Kratzer auf dem Tisch hinterlassen, die tolle Geburtstagsfeier sorgte für etliche Ränder auf dem Couchtisch, die schwere Kristalltortenplatte auf den zierlichen Füßen hat ziemliche Dellen auf der Holzoberfläche hinter lassen und irgendwie muss auch die heiße Teekanne nicht auf dem Stövchen, sondern auf der Massivholzkommode gelandet sein. Was nun, ist guter Rat teuer, und muss da gleich ein Fachmann ran, um den Schaden zu beheben? Zu Ihrer Beruhigung: Die allermeisten kleinen Schäden können Sie selbst beheben.

Fleckenbehandlung

Heikel an der Fleckentfernung ist das Risiko, den Fleck durch ungeeignete Maßnahmen erst richtig im Holz zu fixieren oder einer anderen Verschlimmerung des Schadens. Bei Massivholz ist das anders, wenn nichts mehr hilft, kann die beschädigte Fläche immer noch abgeschliffen werden, aber bitte immer in Richtung der Maserung. Und das hilft gegen die wichtigsten Fleckenarten:

  • Gegen Wasserränder hilft Bienenwachs, das Sie dünn auftragen, dann heiß trockenföhnen und nachpolieren.
  • Kerzenwachs sollte Sie heiß anföhnen bis es wieder flüssig wird, dann mit einem Tuch aufnehmen und die Fläche mit einer dünnen Essigwasserlösung abwischen.
  • Gummiabrieb beispielsweise von Spielzeugautos entfernen Sie am besten mit magischen Schmutzradierern.
  • Hitzeflecken von Töpfen oder Kannen behandeln Sie bei Holzmöbeln ebenfalls mit dem heißen Föhn. Das unter der Lasur befindliche Wachs reagiert auf die Föhnwärme und lässt den Fleck verschwinden.
  • Fettflecken lassen sich meistens mit einer Mischung aus Wasser und in der Drogerie erhältlicher Pfeifenerde entfernen. Dieses Gemisch 24 Stunden einwirken lassen und der Fleck sollte verschwunden sein. Falls nicht, wiederholen Sie die Prozedur.

Umgang mit Kratzern, Dellen und Druckstellen

Auch kleinere Reparaturen können von Ihnen selbst gemacht werden, wenn sie fachgerechte Methoden anwenden. Das gilt besonders für nicht eingefärbte oder lackierte Massivholzmöbel. Hier kann, wenn gar nichts sonst hilft, immer noch abgeschliffen werden. Das gilt nicht nur für kleine oder größere Missgeschicke, sondern auch für so manche Alltagsschäden, wie zum Beispiel durch Schuhsohlen und deren Gummiabrieb am Tischbein. Hilft die Radiergummimethode nicht, benützen Sie einfach feines Schleifvlies und schleifen Sie mit der Holzrichtung. Dadurch wird eine etwaige Öl- oder Wachsschicht entfernt, in der sich die Beschädigung meist befindet. Den Oberflächenschutz sollten Sie je nach dem, womit Ihr Möbelstück geschützt ist, mit Öl oder Wachs wieder herstellen.

Enfernen von leichten Kratzer in Ihren Massivholzmöbeln

Benötigt werden:

  1. Schleifpapier mit verschiedene Körnungen (100er, 120er und 240er)
  2. Stahlwolle
  3. Lappen
  4. Holzöl
Vorher

Nachher

Enfernen von Druckstellen und Dellen in Ihren Massivholzmöbeln

Benötigt werden:

  1. Ein Bügeleisen
  2. Wasser
  3. Ein feuchtes Tuch

Hat Ihr Möbel eine Delle oder Druckstelle versuchen Sie es zuerst mit einem feuchten Tuch, dass Sie auf die Delle legen und vorsichtig mit dem auf Wolle gestellten Bügeleisen erwärmen. Ganz Vorsichtige können noch ein Handtuch zwischen Bügeleisen und feuchtes Tuch legen. Dadurch wird die schadhafte Stelle wieder hervorkommen. Danach sollte der Wachs- oder Ölschutz erneuert werden. Kleine, nicht tief gehende Kratzer können Sie durch Reiben mit einer halbierten Nuss abmindern. Nehmen Sie dazu bei dunklem Holz eine Walnuss, bei hellem Holz eine Haselnuss. Bei Massivholz können Sie auch gleich zum Schleifvlies greifen. Ist der Schaden jedoch eine tiefe Schramme, hilft meist nur der Einsatz von Reparaturwachs im Farbton des Holzes. Nach Anleitung füllen Sie damit die entstandene Vertiefung auf und erneuern den Oberflächenschutz.

Holz Spezifische Pflegetipps

Eichenmöbeln

Wildeiche-Holzmuster

Möbel aus Eichenholz können Sie bedenkenlos mit dem Staubtuch, dem Microfasertuch oder einem angefeuchtetem Lappen reinigen. Bitte reinigen Sie Ihr Eichenholzmöbel wie jedes Holzmöbel nicht nass, denn dann quillt das Holz. Also bitte auch verschüttete Flüssigkeiten immer rasch abwischen. Im Pflegeratgeber erfahren Sie mehr über Pflege und Reinigung. Eiche im Holzlexikon

Buchenmöbeln

Holzmuster Kernbuche geölt

Buchenmöbel können Sie ohne weiteres mit Staubtuch, Mikrofasertuch oder einem feuchten, weichen Tusch abwischen. Aber bitte nur feucht und nicht nass, denn sonst quillt das Holz auf. Wischen Sie daher verschüttete Flüssigkeiten immer sofort auf. Für die kleine Pflege zwischendurch reicht lauwarmes Speise- oder Leinöl. Kurz einreiben, eine gute Stunde warten und wischen Sie dann trocken nach In unserem Pflegeratgeber erfahren Sie mehr über die Pflege und Reinigung von Buchenholz. Buche im Holzlexikon

Teakholzmöbeln

Beispiel eines Teakholz Musters

Wegen seiner Beständigkeit ist Teakholz leicht zu pflegen. Im Innenbereich eignet sich ein feuchtes Tuch, aber auch verschüttete Flüssigkeiten nimmt Teakholz nicht übel.  Sie können Teakholz sowohl im Innen- als auch im Außenbereich bei gröberen Verschmutzungen auch abwaschen oder mit Kernseife reinigen. Sollen Teakmöbel im Außenbereich ihren Farbton erhalten und sich nicht silbergrau verfärben, sollten sie regelmäßig mit Teaköl eingerieben werden. Teak im Holzlexikon

Ulmenmöbeln

Die Maserung und Struktur der Ulme

Ulmenholzmöbel können mit einem trockenen oder leicht feuchten Tuch gereinigt werden. Stärkere Flecken können gegebenenfalls mit ein wenig Kernseife sanft und allenfalls feucht gereinigt werden. Das gilt auch für unbehandeltes Holz. Bitte stellen Sie keine heißen Kannen oder Töpfe ohne Untersetzer auf den Tisch. Verschüttete Flüssigkeiten entfernen Sie bitte sofort. So kommt es gar nicht erst zu Flecken oder Beschädigungen. Ulme im Holzlexikon

Pinienholzmöbeln

Mit einem Staubtuch, einem Mikrofasertusch oder einem leicht feuchten weichen Tuch können Sie Ihre Pinienmöbel im Alltag leicht reinigen. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn sie die Oberfläche danach mit einem ebenfalls weichen Tuch trockenwischen. Haben Ihre Pinienmöbel unbehandelte Oberflächen sollten Sie trocken gereinigt werden oder allenfalls nebelfeucht abgewischt werden. Hier sollte unbedingt sorgfältiges, sofortiges Trockenwischen unbedingt folgen. Pinie im Holzlexikon

Kiefernmöbeln

Maserung der Kiefer mit white wash effekt

Unbehandelte Kiefernholzmöbel sollten vorsichtig gesäubert werden, am besten trocken mit dem Staubtuch oder wenn einmal nötig nur nebelfeucht mit anschließendem sorgfältigen trockenem Nachwischen. Für stärker verschmutzte Kiefernholzmöbel gibt es im Handel spezielle Kiefernholzreiniger. Das weiche Holz ist zudem anfällig für kleine Kratzer, die man bei massivem Kiefernholz leicht mit Schleifvlies entfernen kann. Danach und generell zur regelmäßigen Pflege sollte man unbehandeltes Kiefernholz mit Leinöl einölen. Kiefer im Holzlexikon

Akazienmöbeln

Akazien Maserung und Struktur

Akazienmöbel sind relativ unempfindlich gegen Wettereinflüsse. Unbehandelt hält das harte Holz auch draußen bis zu 30 Jahre. Selbst unbehandelte Gartenmöbel können Sie also problemlos mit dem Gartenschlauch abspritzen. Ein gelegentliches Ölen erhält den schönen Farbton. Obwohl Akazienholz hart ist, sollten Sie vor allem im Innenbereich pfleglich mit Ihren Möbeln umgehen, deren Oberfläche meist geölt oder gewachst sein wird. Im Alltag wischen Sie Staub mit einem normalen Staubtuch, verschüttete Flüssigkeiten nehmen Sie mit einem feuchten Lappen ab. So kann nichts die Oberflächenveredelung beschädigen. Akazie im Holzlexikon

Birkenmöbeln

Möbel aus Birkenholz können Sie im Alltag problemlos mit dem Staubtuch reinigen. Da Birke nicht ganz so empfindlich gegen Feuchtigkeit reagiert, kann sie bedenkenlos mit einem feuchten Tuch, gereinigt werden. Doch sollten Sie auch ihre Birkenmöbel nicht nass reinigen, damit das Holz nicht quillt. Lesen Sie im Pflegeratgeber mehr über Pflege und Reinigung Ihrer Holzmöbel. Birke im Holzlexikon

Erlenholzmöbel

Möbel aus Erlenholz können Sie bedenkenlos mit dem Staubtuch, dem Mikrofasertuch oder einem angefeuchtetem Lappen reinigen. Bitte reinigen Sie Ihr Erlenholzmöbel wie jedes Holzmöbel nicht nass, denn dann quillt das Holz. Also bitte auch verschüttete Flüssigkeiten immer rasch abwischen. Im Pflegeratgeber erfahren Sie mehr über Pflege und Reinigung. Erle im Holzlexikon

Nussbaummöbeln

Nussbaum Holzmuster

Nussbaummöbel können Sie wie alle Holzoberflächen problemlos mit dem Staubtuch reinigen, auch ein angefeuchteter Lappen schadet nicht. Aber bitte reinigen Sie Ihr Nussbaummöbel keinesfalls nass und nehmen sie verschüttete Flüssigkeit sofort auf, denn dann quillt das Holz. Auf dem dunklen Holz sind die sich bildenden hellen Ränder dann sehr sichtbar. Im unserem Pflegeratgeber erfahren Sie mehr über die Pflege und Reinigung von Holzmöbeln. Nussbaum im Holzlexikon